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Burnout-Vorbeugung: Tipps für deine innere Mitte

von Team GKS

Wieso ist eine Burnout-Vorbeugung wichtig? Zu große Belastung im Job, zu starkes ehrenamtliches Engagement, die Pflege der Eltern oder eine schwere Krankheit des eigenen Kindes – die Ursachen des Burnouts sind vielfältig. Manche von ihnen liegen in den äußeren Umständen, andere sind in dir selbst verankert. Hier findest du die besten Tipps zur Prävention.

Was sind die Ursachen des Burnouts?

Es gibt sie nicht, die eine vorbeugende Maßnahme, die dich in jedem Fall vor einem Burnout schützt. Zum einen bestimmen die äußeren Ursachen, welche Gegenmaßnahmen für dich am besten geeignet sind, zum anderen begünstigen bestimmte Persönlichkeitsmuster und individuelle Risikofaktoren, die in dir selbst verankert sind, die Entwicklung eines Burnouts. Unser Beitrag „Diagnose Burnout – wie erkenne ich das Burn-out-Syndrom?“ beschäftigt sich im Detail mit diesen Aspekten.

Hauptstressor Job: Am häufigsten für Burnout-Symptome verantwortlich

Im Ärzteblatt ist zu lesen, dass sich praktisch jede/r zweite Deutsche vom Burnout bedroht fühlt. Das Fachblatt beruft sich dabei auf eine Umfrage der Pronova BKK aus dem Jahr 2016. Die Kernaussage der Studie lautet wie folgt:

Die Anforderungen im Job werden immer höher. Gut 90 % aller ArbeitnehmerInnen leiden darunter. Insbesondere Termindruck, schlechtes Arbeitsklima und emotionaler Stress sind dafür verantwortlich. Die Hälfte aller befragten Probanden gab an, permanent einem hohen bis extremen Stresslevel ausgesetzt zu sein. Die Konsequenz daraus ist, dass ArbeitnehmerInnen die eigene Gesundheit vernachlässigen. Mittagspausen werden ausgelassen, Überstunden und Arbeit auf Abruf verschärfen das Problem. Auf körperlicher Ebene drückt sich das bei über zwei Dritteln in Form von Verspannungen im Nacken aus. Immerhin die Hälfte leidet unter

Nackenverspannungen sind die häufigste Folge eines erhöhten Stresslevels.

Eine müde Frau am Laptop

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Gesundheitsförderung in Firmen verbessert werden muss. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat im November 2017 einen Leitfaden herausgebracht, der die betriebliche Gesundheitsförderung in den Fokus stellt. Das ist insofern interessant für dich, als dass du die Ergebnisse zur Orientierung für deine eigenen Burnout-Maßnahmen nutzen kannst. An oberster Stelle der Liste von vorbeugenden Maßnahmen stehen Rückenprogramme. Im Weiteren folgen unter anderem diese Empfehlungen:

  • Gesundheitstag und Gesundheitsworkshops
  • Gesundheits-Check-up und Gesundheits-Screenings
  • Persönliche Beratungsangebote (medizinisch und sozial)

Das liest sich prinzipiell gut, und du kannst alles selbst in die Wege leiten, wenn sich dein Arbeitgeber nicht für die betriebliche Gesundheitsförderung interessiert. Die ausgesprochenen Empfehlungen der Experten kannst du selbst in die Tat umsetzen, indem du dich in professionelle Hände begibst. Wir haben viele Gesundheitshotels für dich getestet. Mehr Informationen findest du auf der Gesundheitshotel-Testseite. Außerdem findest du hier einen interessanten Zugang zum Thema Burnout-Prävention mit dem Namen „Body-Retreat„. Hier kannst du im Rahmen deiner eigenen Gesundheitsfürsorge in Zusammenarbeit mit erfahrenen Ärzten und Therapeuten einen maßgeschneiderten Therapieplan aufstellen, der genau zu deinen Bedürfnissen passt und so dem Burnout vorbeugen.

Burnout kommt nicht nur von Stress: Warum wir wirklich ausbrennen - und wie wir zu uns selbst zurückfinden
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Welche Möglichkeiten zur Burnout-Vorbeugung gibt es?

Aktive Bewegungstherapie

Zentraler Bestandteil gezielter Burnout-Vorbeugung ist eine individuell passende Heilgymnastik. Dabei kannst du zum Beispiel eine wohltuende Rückenschule besuchen oder dich beim therapeutischen Klettern gezielt beanspruchen. Auch Beckenbodengymnastik, Aqua Fitness unter Wasserstrahlmassage, Reflexzonenmassage oder Yoga kann Teil deines persönlichen Body-Retreats sein.

Mikronährstoffe checken lassen

Sehr häufig sind leere Mikronährstoffspeicher für Müdigkeit und Erschöpfung verantwortlich. Bei den ersten Symptomen sollte man daher einen Mikronährstoffstatus machen lassen und wenn hier Mängel nachgewiesen werden, diese mittels geeigneter Präparate auffüllen. Dazu ist es wichtig, einen Spezialisten aufzusuchen, der dich durch eine solche Therapie begleitet. Wenn du wissen möchtest, wie so etwas abläuft, kannst du dir das folgende Interview mit dem Orthomolekularmediziner Dr. Arno Sommeregger ansehen, bei dem wir selbst eine solche Mikronährstofftherapie gemacht haben:

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In diesem Zusammenhang liefert auch der folgende Bestseller interessante Informationen:

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Achtsam im Alltag: Lebe im Augenblick

Generell solltest du dir vor Augen halten, dass ein drohendes Burnout oder das Gefühl, vom Stress überrollt zu werden, ein Massenphänomen ist. Die besten Tipps, die wir die geben können lauten deshalb:

  • Sprich mit anderen und schlage dich nicht allein mit den Problemen herum.
  • Nimm dir Zeit für dich selbst und denke über deine Situation nach.

Eine wirkungsvolle Prävention gegen Burnout ist der achtsame Umgang mit dir selbst. Du kannst es auch als besondere Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber bezeichnen. Wenn du Achtsamkeit übst dann bedeutet es, dass du auf deine innere Stimme hörst, dich selbst wahrnimmst und dafür Sorge trägst, dass es dir gut geht. Kleine Achtsamkeitsübungen, die du ohne Probleme in deinen Alltag einbauen kannst, sind zum Beispiel der aufmerksame Spaziergang durch die Nachbarschaft oder den nächstgelegenen Park. Schau dir die Welt an. Nimm wahr, wie die Blumen duften, wie die Vögel zwitschern, wie der Regen fällt, die Blätter rauschen und das Wasser plätschert. Tagträume sind pures Gegengift für Burnout, also lass deine Gedanken schweifen!

Kommunikation: Mit Freunden oder dem Partner sprechen

Es ist leicht gesagt, mit anderen Menschen über die eigenen Probleme zu sprechen. Doch dieser Tipp gehört zu den wichtigsten, die wir dir in Sachen Prävention geben können. Am besten ist es, wenn du mit einem vertrauenswürdigen Freund sprichst, den Partner ins Vertrauen ziehst oder das Gespräch mit deiner Schwester oder deinem Bruder suchst. Suche deinen Gesprächspartner mit Bedacht aus. Denn dein Ziel ist es, jemanden ins Vertrauen zu ziehen, der dir den Rücken stärkt und den Stress nimmt. Falls du deine sozialen Kontakte leider vernachlässigen musstest, vielleicht weil der Stress im Job zu groß wurde, ist jetzt nicht der beste Zeitpunkt, um diese Kontakte wieder aufleben zu lassen. Dann fühlen sich die betroffenen Personen meist einfach nur ausgenutzt und ein Gespräch mit ihnen bringt dir mehr Probleme, als dass es Probleme löst. Erst, wenn es dir wieder besser geht und du in der Lage bist, ein gleichwertiger Gesprächspartner zu sein, kannst du deine vernachlässigten Kontakte neu aufbauen, um sie langfristig zu pflegen.

Hast du gerade niemanden, mit dem du reden kannst, suche dir einen Coach/eine Therapeutin. Mit ihm/ihr kannst du regelmäßig vertrauliche Gespräche führen und du legst die Inhalte selbst fest. Du kannst mit ihm/ihr über Einsamkeit und Anerkennung sprechen, die dir im Job, privat oder im Freundeskreis fehlt oder eine Sinnkrise anführen, die dich aus dem Gleichgewicht bringt. Nimm dir Zeit für dich selbst und denke darüber nach, was dich beschäftigt.

Tipp: Wenn du gerne schreibst, solltest du dir eine Liste deiner größten Stressoren erstellen und den Zettel nebst Stift immer bei dir tragen. Dann kannst du die Liste individuell ergänzen.

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Akut-Situation: Maßnahmen gegen Stress

  • Arbeit unterbrechen und pausieren.
  • Bewusst Feierabend machen.
  • Handy ausschalten/nicht immer erreichbar sein.
  • Rituale schaffen, zum Beispiel regelmäßig mit dem Partner Kochen, auf dem Heimweg im Café eine Tasse Cappuccino trinken.
  • Sich mentale Glücksinseln schaffen: Träume dich ins Paradies und gönne dir in Stressphasen einen Abstecher auf die Glücksinsel.
  • Lerne loszulassen. Hier findest du einen Artikel zum Thema Loslassen aus alternativer Sicht.
  • Lernen, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.
  • Veränderung der eigenen Lebensumstände: Hier findest du Gedanken und Lösungsansätze zum Thema Veränderung, wenn das Leben zur tödlichen Routine geworden ist. Hier haben wir einen Artikel verfasst, der die besten Lebensregeln zum Glücklichsein enthält.
  • Yoga
  • Sportliche Aktivitäten
  • Aufenthalt in der Natur und im Garten

Selbsthypnose/Audiotherapie bei Stress

Eine weitere Möglichkeit und effektive Maßnahme gegen Stress ist die Audiotherapie und dem setzen von Suggestionen durch eine Selbsthypnose. Gerne empfehlen wir hier den Audiokurs „STRESS raus – Erfolg und Gesundheit rein*“ von Thomas Pfenning.

Buchempfehlungen zum Thema Burnout-Vorbeugung

Kostenloser Download: Leitfaden zur Detoxkur

Für jene Menschen, die selbständig eine Detoxkur durchführen wollen, haben wir einen exzellenten kostenlosen Leitfaden mit 23 Seiten zusammengestellt. Es hat sich für viele Menschen als vorteilhaft herausgestellt, den Körper und auch die Seele von Zeit zu Zeit etwas zu entlasten. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, welche wir dir hier zeigen!

Du kannst uns auch auf folgenden sozialen Kanälen folgen:  InstagramPinterestFacebookYouTubeTwitter. Als Gesundheitsblogger recherchieren wir zu vielen verschiedenen Gesundheitsthemen, welche wir in Videos und Fachbeiträgen präsentieren. Du findest uns auch unter #diegesundheitsblogger #lanaprinzip #dasguteleben.

Quellenangaben

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Bildquellen

  • Depression, Müdigkeit und Erschöpfung: fizkes | Shutterstock.com
  • Burnout Vorbeugung und Methoden: PopTika | Shutterstock.com