Coronavirus Sars-CoV-2 – Vorbeugung, Ansteckung und Behandlung von Covid-19

von Dr. Silvia Nold

Das Coronavirus Sars-CoV-2 ist in Europa angekommen. Das Virus Sars-CoV-2 verursacht die Erkrankung namens COVID-19. Hier erfährst du die Fakten und welche Gefahr von dem neuen Virus wirklich ausgeht. Was sind die Symptome der Erkrankung an Covid-19, wie kann ich vorbeugen und wie verhalte ich mich richtig im Krankheitsfall.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund Informationen

Das aus China stammende Coronavirus SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome‘-Coronavirus-2, ehemalige wissenschaftliche Bezeichnung: 2019-nCoV) hat sich inzwischen auch in Europa massiv ausgebreitet. Der Name der Erkrankung des aktuellen Virus SARS-CoV-2 wurde am 11.02.2020 auf Covid-19 (Coronavirus-Disease-2019) geändert, da Coronavirus einen gesamten Stamm beschreibt und 2019-nCoV bzw. SARS-CoV-2 für die Allgemeinheit zu kompliziert war. Die WHO hat am 30.01.2020 den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das bedeutet, sie hat festgestellt, dass es sich um eine „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ handelt.

Weltweit arbeiten Forscherteams, Gesundheitsorganisationen und die Regierungen daran, das neue Virus genauer zu charakterisieren und seine Ausbreitung einzuschränken. Das kann verständlicherweise Angst machen, ist jedoch kein Grund zur Panik. Die vom Virus verursachte Krankheit verläuft in den meisten Fällen relativ harmlos. Allerdings kann sie, vergleichbar zur Grippe, vor allem bei geschwächten und alten Menschen einen schwereren Verlauf nehmen und zum Tod führen.

Wir haben für dich die wichtigsten Fragen recherchiert: Was ist das Coronavirus und wie ist es entstanden? Wie gefährlich ist das Coronavirus? Und was kannst du tun, um einer Ansteckung vorzubeugen? Wenn du aufgrund von Symptomen Sorge hast, selbst vom Coronavirus betroffen zu sein, dann lies dir dazu den letzten Absatz dieses Artikels durch.

Wichtig: Für weiterführende Informationen, bitte die Links zu den tagesaktuellen Infos am Anfang und am Ende des Artikels beachten. Dennoch werden wir diesen Artikel immer so aktuell wie möglich halten. Bei einer international auftretenden, ansteckenden Krankheit kann es sehr schnelle Änderungen geben. Die Zahl der Erkrankten steigt exponentiell. Man hofft, durch rigorose Eindämmungsmaßnahmen die Ausbreitung zeitlich verzögern zu können.

Was ist das Coronavirus Sars-CoV-2?

Viren gelten nicht als Lebewesen. Es handelt sich um winzige Strukturen, die Erbgut in Form von DNA oder RNA enthalten. Sie dringen in die Zellen ihres Wirts ein und nutzen dessen Vermehrungsprozesse, um sich selbst zu replizieren. Den Befall mit einigen Viren bemerken wir gar nicht. Andere wiederum (zum Beispiel das Tollwutvirus) sind zu fast 100 Prozent tödlich.

Coronaviren sind für Mediziner und Forscher keine unbekannte Virusfamilie. Es gibt hunderte von bekannten Coronaviren, die verschiedene Erkrankungen bei Tieren und Menschen auslösen. Es handelt sich bei den Coronaviren um große, runde Viren, deren Hülle unter dem Elektronenmikroskop einer Krone (lateinisch: corona) ähnelt. Typischerweise führen Coronaviren je nach Virus zu leichten Erkältungssymptomen bis hin zu schweren Lungenentzündungen.

2002 löste der SARS-Virus, ebenfalls ein Vertreter der Coronaviren, eine Pandemie aus. SARS steht für Schweres Akutes Atemwegssyndrom (englisch: severe acute respiratory syndrome). Damals gab es rund 1000 Todesopfer. 2012 gab es durch den MERS (Middle East respiratory syndrome)- Coronavirus eine Epidemie, die ebenfalls mehrere Hundert Tote forderte.

Der 2019 neu identifizierte Coronavirus Sars-CoV-2 hatte ursprünglich die wissenschaftliche Bezeichnung 2019-nCoV. Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit den SARS- und MERS-Viren, scheint jedoch weniger gefährlich zu sein. Das neue Coronavirus wurde vorher noch nie beim Menschen nachgewiesen.

Wie ist das neue Virus Sars-CoV-2 entstanden?

Am 08. Dezember 2019 wurden die ersten Fälle einer bis dahin ungeklärten Erkrankung in der Stadt Wuhan in China dokumentiert. Am 31. Dezember erfolgte eine offizielle Meldung Chinas an die WHO. Es wurde eine neue Lungenkrankheit gemeldet, die zu diesem Zeitpunkt 27 Menschen befallen hatte, von denen 7 in Lebensgefahr schwebten. Einen Tag später wurde der Geflügel- und Fischmarkt in Wuhan geschlossen, der die Quelle des neuen Virus zu sein schien. Inzwischen hat sich bestätigt, dass alle zuerst aufgetretenen Fälle mit diesem Großmarkt in Verbindung stehen.

Doch wie kann ein neuer Virus entstehen und warum gerade auf einem Wochenmarkt? Auf dem Großhandelsmarkt in Wuhan werden verschieden lebende Tiere verkauft, darunter Fische, Meeresfrüchte und Geflügel. Die Ursache für den Ausbruch der neuen Erkrankung ist mit großer Wahrscheinlichkeit der enge Kontakt zu Tieren und rohem Fleisch, verbunden mit unzureichender Hygiene.

Es ist von anderen Coronaviren bekannt, dass sie von Tieren auf Menschen übertragen werden können (sogenannte Zoonosen). Ein Beispiel ist das MERS-Virus, das aus der Fledermaus stammt und über einen Zwischenwirt, das Dromedar, auf den Menschen überging. Ähnlich könnte der Verlauf beim neuen Sars-CoV-2 gewesen sein. In diesem Fall scheint der Zwischenwirt das Schuppentier (Pangolin) zu sein. Es wurde auf dem Markt in Wuhan lebend in Käfigen angeboten, da das Fleisch als Delikatesse und seine Schuppen als Arzneimittel begehrt sind.

Wie gefährlich ist das Coronavirus Sars-CoV-2?

Momentan lässt sich noch nicht genau absehen, wie gefährlich das neue Coronavirus ist. Erste Daten zeigen: Bei geschätzten 80 Prozent der Erkrankten nimmt die Erkrankung einen eher milden Verlauf und heilt schnell wieder aus. 20 Prozent haben mit einem schweren Verlauf zu kämpfen, der mit Komplikationen verbunden sein kann.

Momentan scheint das Coronavirus für die meisten Menschen nicht gefährlicher zu sein, als eine Influenza (echte Grippe). Allerdings wird immunschwachen und gefährdeten Menschen hierzulande gegen die Grippe eine jährliche Impfung bereitgestellt. Diese gibt es für das neue Coronavirus nicht. Das macht das Virus vor allem für Risikogruppen (Lungenkranke, alte Menschen, immunschwache Menschen) gefährlicher als die Grippe.

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Ist das Coronavirus tödlich?

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 scheint weniger tödlich zu sein als SARS oder MERS. Bei SARS starben fast zehn Prozent der Betroffenen, bei MERS waren es bis zu 30 Prozent. Wir haben uns bei Verfassen des Artikels den aktuellen Stand der Erkrankten und Toten angesehen. Momentan sieht es so aus, als ob um die zwei bis drei Prozent aller Betroffenen am neuen Coronavirus versterben. Dabei handelt es sich vor allem um alte und immungeschwächte Patienten. Nahezu alle Todesopfer waren über 40, berichtet die WHO. Im Vergleich dazu liegt bei der jährlich auftretenden, saisonalen Grippe die Sterblichkeit bei rund einem Prozent. Update 16.03.2020: Die Sterblichkeitsrate wird nach wie vor mit durchschnittlich 3% angegeben, wobei es große Unterschiede in den jeweiligen Ländern zu geben scheint (siehe Anfang).

Fragt man Statistiker, ist die Angabe der Sterblichkeit allerdings gar nicht so leicht. Denn es gibt wohl auch viele Fälle, die symptomfrei verlaufen oder nicht als Covid-19 erkannte werden, und deshalb gar nicht mitgerechnet werden. Klar ist allerdings: Es besteht ein erhöhtes Risiko für alte und kranke Menschen, die nun besonders geschützt werden müssen. Mehr zu den Maßnahmen: siehe unten.

Wie verbreitet sich die Erkrankung Covid-19?

Während zunächst nur die Gegend um Wuhan in China betroffen war, gab es bald innerhalb von China, dann auch über die Landesgrenzen hinweg und nun weltweit Meldungen über Erkrankungsfälle. Inzwischen ist klar, dass das neuartige Coronavirus von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Die generelle Übertragung von Coronaviren ist bis heute noch nicht vollständig aufgeklärt. Sicher ist, dass bei SARS Tröpfchenwolken in der Luft (zum Beispiel durch Husten) dazu führen, dass andere Menschen den Erreger einatmen. Wenn jemand mit kontaminierten Händen eine Oberfläche berührt, könnten sich andere Menschen ebenfalls anstecken, wenn sie diese Oberfläche und danach ihr Gesicht (Mund, Nase, Augen) berühren. Man spricht dann von einer Schmierinfektion.

Laut WHO scheint das Übertragungsrisiko auf andere Menschen bei dem neuen Coronavirus höher zu sein, als bei der saisonalen Grippe.

Wie lange ist die Inkubationszeit bei Covid-19?

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen, ist ein sehr wichtiger Faktor. Es ist nämlich möglich, dass Menschen während der Inkubationszeit den Erreger bereits weitergeben können, selbst aber noch keine Krankheitsanzeichen bemerken. Die Inkubationszeit liegt bei dem neuartigen Coronavirus laut WHO vermutlich zwischen 2 und 10 Tagen. Bei einigen Menschen zeigt die Erkrankung zudem einen sehr milden Verlauf, fast ganz ohne Symptome. So könnten diese Menschen unbewusst Andere anstecken.

Maßnahmen von Gesundheitsorganisationen und Regierungen zur Verzögerung der Ausbreitung

Die WHO fasst immer wieder alle aktuellen Erkenntnisse über Covid-19 zusammen (siehe untenstehende Links). Dort findet man Informationen über labordiagnostische Nachweismethoden des Virus Sars-CoV-2, über Erkrankungszahlen weltweit, Verlauf der Erkrankungen, Todesfälle und Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung. Seit dem ersten Ausbruch der Erkrankung erscheinen außerdem in den wissenschaftlichen Datenbanken täglich immer wieder neue Forschungs- und Untersuchungsergebnisse. Diese werden in Schnellverfahren freigegeben, damit Daten zum Virus und zu Patientenfällen sofort allen Forschern weltweit zur Verfügung stehen.

Die Regierungen versuchen, die Ausbreitung des Virus über Reisebeschränkungen, Einschränkungen des öffentlichen Lebens, Checks von Einreisenden und durch schnelle Identifizierung und Quarantäne von Betroffenen zu bremsen. Neue Fälle in verschiedenen Ländern zeigen jedoch, dass eine Ausbreitung ansteckender Viren auch bei Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen schwer ist.

Aktuell werden deshalb in den europäischen Ländern verschiedene weitere Maßnahmen ergriffen:

  • Schließung von Einkaufsläden, Restaurants, Museen, Kinos und allen anderen Orten, in denen viele Menschen eng zusammenkommen (außer unverzichtbare Dinge wie Lebensmittelgeschäfte)
  • Schließung von Schulen und Kindergärten
  • Verbot von Veranstaltungen

Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Verlauf zu entschleunigen. Verbreitet sich Covid-19 langsamer, gibt es weniger Fälle zur gleichen Zeit. Dadurch sollen Situationen wie in Italien vermieden werden, wo die Kliniken teilweise überlastet waren und nicht genug Beatmungsplätze für alle Notfälle vorhanden waren. Die Maßnahmen sollen (und können) also die Ansteckung nicht gänzlich verhindern. Sie sollen jedoch Risikopatienten schützen und das Gesundheitssystem entlasten.

Wie erkenne ich das Coronavirus? Was sind die Symptome?

Ist ein Mensch vom Coronavirus betroffen, können Symptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und ein allgemeines Schwächegefühl auftreten. Manche Menschen leiden auch unter Halsschmerzen, kratzendem Hals oder Durchfall. Bei schwererem Verlauf kann es zu schweren Atemwegsproblemen, Atemnot und zu einer Lungenentzündung kommen.

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Wie unterscheidet sich eine Grippe oder Erkältung vom Coronavirus?

Im Winter leiden viele Menschen unter Erkältungssymptomen. Eine Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) beginnt oft mit Schnupfen und laufender Nase, dann können Halsschmerzen, Husten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und manchmal auch leichtes Fieber hinzukommen. Meist ist die Erkrankung nach drei bis sieben Tagen überstanden.

Eine echte Grippe (Influenza) tritt plötzlicher auf, verläuft schwerer und dauert länger. Typisch sind hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen, je nach Erreger auch Husten oder Heiserkeit. Schnupfen tritt selten auf. Eine echte Grippe dauert ein bis zwei Wochen an. Sie kann auch danach noch über längere Zeit die Fitness beeinträchtigen.

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 hingegen verursacht vorwiegend eine Symptomatik der Lunge sowie Fieber. Atembeschwerden, Brustschmerzen, Schmerzen beim Atmen und Husten können Anzeichen sein. Wichtig: Nicht jedes Lungensymptom deutet auf den Coronavirus hin. Hellhörig werden sollte man jedoch, wenn diese Symptome nach dem Kontakt mit nachweislich betroffenen Menschen auftreten.

Können Hunde, Katzen, Haustiere oder Nutztiere das Coronavirus bekommen?

Coronaviren lösen oft Zoonosen aus. Das sind Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen oder vom Menschen auf das Tier übertragbar sind. Deshalb stellt sich aktuell für viele Menschen die Frage, ob ihre Haustiere oder Nutztiere Überträger sein könnten oder sich ihr geliebtes Tier anstecken kann. Bisher gibt es jedoch keine Berichte über befallene Katzen, Hunde oder andere Tiere. Ausgeschlossen werden kann eine Übertragung momentan jedoch noch nicht.

Während Sars-CoV-2 im Blut eines Hundes nachgewiesen werden konnte, ist dieser jedoch nicht an Covid-19 erkrankt.

Wie wird das Coronavirus behandelt?

Wie werden die Betroffenen behandelt, wenn das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde? Die Antwort ist simpel: es gibt keine wirksame Behandlung. Viren lassen sich, im Gegensatz zu Bakterien, nicht mit Antibiotika bekämpfen. Virenhemmende Mittel müssen erst bei diesem speziellen Virus ausprobiert werden und sind generell nicht in der Lage, Viren komplett abzutöten. Sie hemmen nur das Wachstum oder unterstützen das körpereigene Immunsystem.

Unsere Immunabwehr muss also selbst mit den Erregern fertig werden. Das schafft sie in der Regel auch sehr gut. Darum ist der Verlauf der Erkrankung oft vergleichsweise harmlos. Gefährlich wird es dann, wenn das Immunsystem angeschlagen ist. Bei immunschwachen Menschen, sehr alten Menschen, geschwächten Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen kann das Virus deshalb gefährlich sein und im schlechtesten Fall sogar durch eine schwere Lungenentzündung zum Tod führen. Säuglinge und Kleinkinder, die bei vielen Infekten zu den Risikogruppen gehören, scheinen von dem neuen Coronavirus bisher zum Glück wenig betroffen zu sein.

Behandlungen richten sich vorwiegend gegen Symptome, zum Beispiel durch Linderung des Hustens oder Senkung des Fiebers. Viren machen die Lungen anfälliger für eine Infektion mit Bakterien, eine sogenannte Sekundärinfektion. Diese sind jedoch selten und nur mit dem schwersten Verlauf der Erkrankung verbunden. Gegen solche bakteriellen Sekundärinfektionen können Antibiotika eingesetzt werden. Aktuell arbeiten Forscher fieberhaft an einer Impfung. Diese wird allerdings (Stand der Information: 16.03.2020) voraussichtlich erst im Juni verfügbar sein.

Spermidin gegen SARS-CoV-2

Ganz aktuell ist für eine mögliche Covid-19-Behandlung eine schon länger bekannte Substanz in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt: das Spermidin. Es fördert den körpereigenen Prozess der Autophagie, der die Vermehrung der Viren hemmt.

Was ist Spermidin?

Spermidin ist eine natürlich im Körper vorkommende Substanz. Forscher beschäftigten sich schon lange intensiv damit. Dazu gehört der Biochemiker Univ.-Prof. Dr. Frank Madeo aus Graz. Weil Spermidin eine lebensverlängernde Wirkung bei vielen Tieren hat, untersuchte seine Forschungsgruppe die Hintergründe (38). Inzwischen gibt es zahlreiche Hinweise, dass Spermidin das Herz-Kreilauf-System schützt (39) und dass es einen Zusammenhang sinkender Spermidin-Level im Körper mit Demenz und Altersvergesslichkeit gibt (40,41).

Spermidin wirkt anregend auf die „Müllentsorgung“ der Zelle, das heißt, die Substanz fördert die Autophagie. Dieser lebenswichtige zelluläre Recyclingprozess spielt auch eine Rolle bei der Virenabwehr. Dadurch wurde Spermidin auch beim Thema Corona zu einem interessanten Forschungsobjekt.

Was ist Autophagie?

Die Autophagie ist ein Recycling-Mechanismus der Körperzelle. Abfallprodukte und beschädigte Zellmaterialien können dadurch entsorgt oder recycelt werden. Auch eingedrungene Viren und Bakterien werden über diesen Prozess erkannt und entsorgt. Für die Aufklärung der physiologischen Hintergründe der Autophagie wurde 2016 der Nobelpreis für Medizin an den Japaner Yoshinori Ohsumi vergeben (42).

Die Autophagie wird unter anderem durch Fasten angeregt, was viele positive Wirkungen des Fastens erklären könnte. Zudem regt Spermidin die Autophagie an (43). Aktuelle Daten zeigen nun, dass Spermidin durch das Ankurbeln der Autophagie auch bei Infektionen mit Coronaviren und speziell bei dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hilfreich sein könnte.

Neue Studie: Spermidin gegen Covid-19

Marcel Müller und Christian Drosten (Virologen der Berliner Charité) sowie Nils Gassen von der Uniklinik Bonn haben im April 2020 neue Daten als Preprint veröffentlicht (44). Vorher hatte die gleiche Forschergruppe bereits zeigen können, dass Coronaviren wie MERS die körpereigene Zellreinigung, also die Autophagie, hemmen (45). Dadurch schützen sich die Viren vor dem Abbau.

Das Gleiche gilt auch für SARS-CoV-2, lassen die neuen Daten vermuten. Eine Anregung der Autophagie könnte den Virus also an der Vermehrung hindern und Covid-19 bekämpfen, so die Hypothese der Forscher. In Corona-infizierten Zellkulturen wurde die Autophagie durch verschiedene Substanzen, darunter auch Spermidin, angeregt. Das Ergebnis: Die Vermehrung des Virus wurde durch Spermidin um 85% gesenkt.

Vorbeugung gegen Corona möglich?

Die Ergebnisse wurden vorab im Schnellverfahren veröffentlicht und müssen zunächst noch begutachtet werden. Außerdem muss noch gezeigt werden, dass die Wirkung von Spermidin im Menschen ebenfalls auftritt. Bisher erfolgten die Tests nur in Zellkulturen. Spermidin stellt jedoch einen besonders erfolgversprechenden Weg zur Bekämpfung von Covid-19 dar. Denn nicht nur die Vermehrung vorhandener Viren wurde gehemmt. Auch eine präventive Wirkung war im Laborversuch nachweisbar. So war die Vermehrung der SARS-CoV-2-Viren in mit Spermidin vorbehandelten Zellen um 70 % vermindert.

Besonders spannend ist an diesen Ergebnissen, dass Spermidin eine körpereigene und dadurch sehr gut verträgliche Substanz ist. Bereits jetzt ist sie als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich. Allerdings sollte man hier vorsichtig sein. Im Gegensatz zu Medikamenten werden Nahrungsergänzungsmittel weitaus weniger streng kontrolliert. Leider gibt es immer wieder unseriöse Hersteller. Wir empfehlen das von Forschern entwickelte und auf seine Verträglichkeit (46,47) und Wirksamkeit geprüfte Produkt SpermidineLife*.

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Wie kann man vorbeugen? Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?

Mit den folgenden Maßnahmen kann man nicht nur sich selbst vor einer Ansteckung schützen. Du sorgst dadurch auch dafür, dass sich das Virus weniger schnell ausbreitet und dass Risikopatienten (alte Menschen, Lungenkranke) besser geschützt werden können.

Vorsorge gegen den neuen Coronavirus: Sozialkontakte einschränken

  • Menschenansammlungen vermeiden.
  • Wenn möglich im Home Office arbeiten. Viele Arbeitgeber schaffen zur Zeit flexible Möglichkeiten, damit möglichst viele ihrer Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten können.
  • Öffentliche Verkehrsmittel wenn möglich meiden.
  • Besuche von Veranstaltungen, Treffen mit mehreren Menschen oder Feiern nach Möglichkeit absagen oder verschieben.
  • Beim Kontakt mit anderen Menschen: Abstand halten und zum Begrüßen nicht umarmen oder die Hand schütteln.
  • Besonderen Abstand von Menschen halten, die Erkältungssymptome zeigen. Das gilt auch umgekehrt: Fühlst du dich krank, solltest du sicherheitshalber auf Abstand gehen.
  • Wenn sich ein enger Kontakt mit anderen Menschen oder das gemeinsame Berühren von Oberflächen nicht vermeiden lässt (zum Beispiel beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln), anschließend nicht ins Gesicht fassen und Hände waschen und / oder desfinfizieren.

Hilfe für Risikopatienten

  • Ältere Menschen (ungefähr ab dem Rentenalter), Menschen mit eingeschränktem Immunsystem oder mit Lungenerkrankungen sollten die genannte Vorsorge besonders penibel betreiben, um sich nicht anzustecken.
  • Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte bei Corona-Symptomen frühzeitig ärztlichen Rat suchen (am besten zunächst telefonisch).
  • Jetzt ist auch gegenseitige Hilfe gefragt: Junge und gesunde Menschen können zum Beispiel für ältere Menschen mit einkaufen gehen.

Generelle Maßnahmen, um eine Ansteckung mit Covid-19 zu verhindern

  • Hände häufig und gründlich waschen oder (wenn kein Waschbecken in der Nähe ist) desinfizieren. Beim Waschen gilt: Mindestens 20 Sekunden mit warmem Wasser und Seife alle Bereiche der Hände + Handgelenke waschen. Wirklich viruzid (virenabtötend) sind nur bestimmte Hand-Desinfektionsmittel.
  • Beim Niesen oder Husten, ein Papiertaschentuch oder die Ellenbeuge vor das Gesicht halten.
  • Nicht mit den Händen ins Gesicht fassen.
  • Ein Mundschutz schützt andere Menschen vor Ansteckung. Du solltest ihn tragen, wenn du Husten oder Schnupfen hast. Du selbst kannst dich mit einem Mundschutz jedoch nicht zuverlässig vor einer Ansteckung schützen (das Risiko für eine Tröpfcheninfektion kann aber vermindert sein).
  • Allgemein gilt: Achte auf deinen Lebensstil, um dein Immunsystem zu stärken. Bewegung in der Natur, ausgewogene Ernährung, Reduktion von Stress und ausreichend Schlaf unterstützen dein Immunsystem. Weiter unten findest du konkrete Tipps, was du für dein Immunsystem tun kannst und welche Hausmittel und Nährstoffe zu empfehlen sind.
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Welche Produkte eignen sich zur Vorbeugung?

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Immunsystem mit Hausmitteln stärken

Die wichtigsten Mikronährstoffe für die Abwehr

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist für unsere Gesundheit entscheidend. Frisches Obst und Gemüse enthält viele Pflanzenbegleitstoffe. Diese auch als Phytofaktoren bekannten Pflanzenstoffe haben medikamentenähnliche Wirkung, jedoch ohne Nebenwirkungen. Der Vitalstoffspezialist Dr. Edmund Schmidt hat uns die folgenden Vitamine und Mineralstoffe zur Abwehrstärkung empfohlen:

Vitamin D

Vitamin D reduziert das Risiko an Atemwegserkrankungen zu leiden um über 50 %. Das als Hormon wirksame Vitamin aktiviert eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen – speziell auch im Darm – die für Gesundheit und Leistungsfähigkeit unabdingbar sind. Leider ist die Vitamin-D-Versorgung der deutschen Bevölkerung schlecht. Nach neueren Untersuchungen leiden über 80 % der Deutschen – zumindest in den Wintermonaten – an einem Vitamin-D-Mangel. Dies ist bedauerlich, denn eine einfache Substitution mit Vitamin D kann die Leistungsfähigkeit deutlich steigern und Infekte zusammen mit anderen Vitalstoffen zuverlässig abwehren. Bewährt haben sich vor allem tägliche Gaben in nicht extremen Dosierungen. Entgegen anders lautender Veröffentlichungen ist die tägliche Gabe von Vitamin D wesentlich effektiver für das Immunsystem als die wöchentliche Gabe.

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Coenzym Q 10

Coenzym Q10 ist unser universeller Energiespender. Energie im menschlichen Körper wird in bestimmten Zellorganellen den sogenannten Mitochondrien gebildet.  Ist genügend Coenzym Q10 im Körper vorhanden, kann ein Mitochondrium 34 Energiemoleküle bilden. Haben wir nicht genug Coenzym Q10 so werden in der Regel nur 4 Energiequanten gebildet. Energiemangel fördert fehlende Leistungsfähigkeit sowie immer wiederkehrende Infekte und vor allem schwerwiegende Krankheiten des Herzens und des Nervensystems. Daher ist auf eine ausreichende Versorgung mit dem Vitaminoid zu achten. Während in jungen Jahren der Mensch in der Lage ist ausreichend Coenzym Q10 selbst herzustellen, lässt dies ab dem 40. Lebensjahr deutlich nach. Daher sollte jeder ab diesem Alter täglich 100 mg Q10 zuführen, um Krankheiten zu vermeiden und die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Hinzu kommt, dass viele Medikamente wahre Q10-Räuber sind. Vor allem die Cholesterinsenker vom Typ der Statine senken die Q10-Produktion im Körper um bis zu 75 %.

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Selen

Selen ist unser wichtigstes enzymatisches Antioxidans. Es schützt alle Schleimhäute vor Entzündungen, was sehr wichtig zur Abwehr von Krankheitserregern ist. Auch gibt es viele Patienten mit Problemen der Schilddrüse, rheumatischen Beschwerden oder einer Herzmuskelschwäche die nicht erklärbar ist. Alle diese Beschwerden kommen gehäuft bei einer Unterversorgung mit Selen vor. Leider nehmen wir mit der Nahrung in Deutschland nur circa 35 µg Selen am Tag auf. Für eine gute Gesundheit benötigen wir aber 100 -200 µg Selen am Tag.

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Zink

Zink ist für unser Immunsystem ebenfalls von großer Bedeutung. Es unterstützt unsere antioxidativen Enzymsysteme und ist für deren Wirkung unerlässlich. Gerade in der kalten Jahreszeit sollte es daher ergänzt werden. Ideal sind Ergänzungen von 40 – 80 mg am Tag. Gut kombinierbar ist Zink mit Selen.

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Vitamin C

Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin. Es ist das stärkste wasserlösliche Antioxidans und daher ein guter Radikalenfänger. So hat es massiven stärkenden Einfluss auf unser Immunsystem. Es sollte eine regelmäßige Grundversorgung mit mindestens 500 mg am Tag stattfinden. In der kalten Jahreszeit empfehlen sich Zufuhren von 750 – 1000 mg am Tag.

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Gesunde Darmflora

Die Bakterien im Darm sind ein wichtiger Faktor bei unserer Immunabwehr. Studien (21) zeigen, dass das Immunsystem die Zusammensetzung der Darmflora beeinflusst. Doch umgekehrt geben auch die Darmbakterien Signalstoffe ab, die die Entwicklung des Immunsystems und die Immunantwort beeinflussen.  Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Heilfastenkuren und die Einnahme von Probiotika können die Darmgesundheit unterstützen.

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Immunstärkende Heilpflanzen

Ingwer

Diese scharfe Knolle kommt seit jeher wegen ihrer wärmenden und anregenden Inhaltsstoffe zur Unterstützung des Immunsystems und bei bestehenden Grippeerkrankungen zum Einsatz. Du kannst dir daraus einen Tee zubereiten, indem du ein daumengroßes Stück der gewaschenen Knolle fein aufschneidest oder reibst und mit 1/2 Liter heißem Wasser übergießt. Nach 10 Minuten abseihen und über den Tag verteilt trinken. In diesem Video kannst du dir die Zubereitung meines verfeinerten Immun-Drinks ansehen.

Kurkuma (Gelbwurz)

Traditionell nutzt man die gelbe Knolle schon lange zur Stärkung der Abwehrkräfte und als Hausmittel bei Erkältungen. Der Inhaltsstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend. Ich verwende Kurkumapulver oder die frische Knolle in vielen Gemüsegerichten. In jeder Curry-Mischung ist Kurkuma enthalten. Hier habe ich ein passendes Rezept für dich: Indisches Gemüse-Curry (vegan).

Chili

Die feurige Schote aktiviert den Stoffwechsel, fördert die Durchblutung und hat eine immunstärkende und antibakterielle Wirkung. Chili lässt sich frisch, getrocknet oder in Form von Cayenne-Pfeffer in jedem pikanten Gericht verwenden.

Acerola-Kirsche

Diese saure Frucht ist besonders reich an Vitamin C. Man erhält sie im Bioladen in getrockneter und pulverisierter Form. Ähnlich Vitamin-C-reich ist die Hagebutte, ebenfalls als Pulver erhältlich. Die beiden Beeren sind eine ideale Nahrungsergänzung in der Erkältungszeit. Acerola-Extrakt siehe oben unter Vitamin C.

Schwarzkümmelöl

Neben seinen positiven Effekten auf den Blutzucker und die Blutfettwerte hat Schwarzkümmelöl mit seiner immunstärkenden Wirkung bereits vor Jahrtausenden die alten Ägypter überzeugt.

Meerrettich / Kren

Die scharfen Senföle im Kren wirken als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze. Die aromatische Wurzel kann deshalb nicht nur vorbeugend das Immunsystem unterstützen, sondern auch aktiv gegen Infekte vorgehen.

Verdacht auf Infizierung mit Coronavirus? Das solltest du tun

Warst du in Italien oder einem anderen Risikogebiet oder hattest du engen Kontakt mit jemandem, der durch das neue Coronavirus erkrankt ist? Und hast du nun Symptome wie Husten, Atemnot oder Lungenschmerzen? Dann solltest du nicht direkt zum Arzt gehen. Sollte tatsächlich das Coronavirus dahinter stecken, soll eine Ansteckung anderer Menschen (zum Beispiel im Wartezimmer des Arztes) verhindert werden.

Experten vom Robert-Koch-Institut (siehe untenstehende Links) empfehlen folgendes Vorgehen:

  • Bleibe Zuhause.
  • Rufe bei einem Arzt oder Krankenhaus an, schildere den Fall und bitte um Ratschläge zum weiteren Vorgehen. Informiere die zuständige Gesundheitsbehörde.
  • Informiere bei dem Telefongespräch unbedingt über die Risikofaktoren (Reise in ein Risikogebiet, Kontakt zu Reisenden oder Kontakt zu infizierten Personen).
  • Halte dich an alle Anweisungen des Arztes.

Wie kann ich mich auf Corona testen lassen?

Öffentliche Testeinrichtungen

Das Virus kann inzwischen innerhalb von ein bis zwei Tagen im Labor sicher nachgewiesen werden. In immer mehr Orten werden auch „Drive-In-Messstationen“ eingerichtet. Dort können Menschen mit dem Auto hinfahren und den Test direkt durch das Autofenster hindurch durchführen lassen. So wird ausgeschlossen, dass die zu testenden Personen andere Menschen anstecken, weil sie gemeinsam  in einem Wartezimmer warten müssen. Wende dich für eine Testung an die offizielle Hotline Nummer in deinem Land.

Wichtige Rufnummern Deutschland, Österreich und Schweiz (Hotlines)

  • In Deutschland:  Wähle 116117 – die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes-, wenn du die Sorge hast, dich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung erhältst du unter der Behördennummer 115
  • In Österreich: Bei Verdacht auf Erkrankung Gesundheitsnummer 1450, allgemeine Beratung unter 0800 555 621
  • In der Schweiz: Infoline +41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden

Reiserechtlichen Fragen (Österreich)

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  • Wirtschaftskammer: „Coronavirus Infopoint“ laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zu diesem Thema zusammen. Telefon: 0590900-4352, E-Mail: infopoint_Coronavirus@wko.at.

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Quellenangaben

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Bildquellen

  • Spermidin Packung: TLL The Longevity Labs GmbH
  • Coronavirus vorbeugen und behandeln Schriftzug: BLACKDAY | Shutterstock.com
Dr. Silvia Nold

Dr. Silvia Nold ist promovierte Biologin und hat eine abgeschlossene Ausbildung als pharmazeutisch-technische Assistentin mit Schwerpunkt Ernährungslehre. Sie war mehrere Jahre in der medizinischen Diagnostik tätig. Dr. Nold schreibt für Lanaprinzip Publishing LLC über Themen der Biologie, Medizin und Ernährung.