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Coronavirus – Vorbeugung, Ansteckung und Behandlung

von Dr. Silvia Nold

Das Coronavirus Covid-19 ist in Europa angekommen. Hier erfährst du die Fakten und welche Gefahr von dem neuen Virus wirklich ausgeht. Was sind die Symptome der Erkrankung, wie kann ich vorbeugen und wie verhalte ich mich richtig im Krankheitsfall.

Updates zur Situation

  • 24.02.2020: Italien berichtet über derzeit 2 Todesfälle. Es handele sich um eine Frau in der nördlichen Region Lombardei und einem 78-jähriger Mann in Venetien. Mehrere Gemeinden in Norditalien wurden abgeriegelt und der Karneval in Venedig werde wie weiter Veranstaltungen abgesagt. Öffentliche Einrichtungen sollen laut Regionalpräsident Luca Zaia in der gesamten Region Venetien bis zum 1. März geschlossen bleiben. Weltweit ist die Anzahl der Erkrankten auf 79.441 angestiegen. Die Anzahl der Todesfälle ist derzeit 2.620.
  • 20.02.2020: Die Zahl der Erkrankungen ist auf 75.727 angestiegen. Die Anzahl der Todesfälle beträgt 2.128. Laut Behörden ist die Anzahl der Neuerkrankungen zurückgegangen, was bedeute, dass die Gegenmaßnahmen wirken.
  • 16.02.2020: Die Anzahl der Erkrankten ist auf 69.261 angestiegen. 1.669 Infizierte sind derzeit an Covid-19 verstorben. Der chinesische Außenminister Wang Yi bestätigt Fortschritte bei der Eindämmung des Coronavirus in seinem Land. Nur ein Prozent der Fälle sind bisher außerhalb der Landesgrenzen aufgetreten.
  • 15.02.2020: Der Standard (10) zitiert Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin: „Wir haben im Moment null Risiko in der Bevölkerung“. Diese Einschätzung könne so lange aufrechterhalten bleiben, bis hierzulande erste Erkrankungsfälle ohne eine Reiseverbindung nach China auftreten. Währenddessen verschärfte China die Quarantänemaßnahmen in Peking. Wer nach Peking reist, solle nun 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Die könne zu Hause oder in Quarantäne-Zentren geschehen. Die Global Times China (11) berichtet, dass die Antikörper aus Plasma von wieder genesenen Patienten von Covid-19 eine geeignete Therapiemöglichkeit für schwer Erkrankte darstellt. Diese Therapieform sei schon 2003 beim damaligen SARS-Ausbruch eingesetzt worden.
  • 14.02.2020: Die bestätigten Infektionen sind gestern um 15.000 angestiegen. Der Grund hierfür ist eine neu eingeführte Zählweise, in der  auch die klinischen Diagnosen von Covid-19 aus den vergangenen Wochen mitgerechnet werden. Dies bedeutet, dass nicht nur DNA-Tests sondern Symptome wie Fieber, Atemprobleme und Lungenentzündung ohne Labortest und Diagnose mit eingerechnet werden. Die Dunkelziffer der Erkrankungen könnte jedoch höher liegen. Im gestrigen WHO Coronavirus Situation Report wird diese neue Vorgehensweise begrüßt. Es sei derzeit noch unklar, ob die Gefahr einer Pandemie in Europa realistisch ist, meinte Prof. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.
  • 12.02.2020: Der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte am Dienstag in Genf mit, dass der Coronavirus nun offiziell den Namen „Covid-19“ erhalten hat. Der Name ersetzt damit „2019-nCoV“ und „Coronavirus“.
  • 11.02.2020: Die Zahl der verstorbenen Personen ist über 1.000 angestiegen. Die WHO erklärte in ihrer täglichen Pressekonferenz, dass rund 80 Prozent der Fälle einen milden Verlauf nehmen.
  • 07.02.2020: Die Sterblichkeitsrate wird aktuell mit 3% angegeben.
  • Tarik Jaserevic (Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO) dementiert Berichte über eine wirksame Behandlung des Coronavirus.
  • Thailand meldet eine erfolgreiche Behandlung des Coronavirus mit einer Mischung verschiedener Medikamente durchgeführt zu haben.

Hintergrund Informationen

Das neue, aus China stammende Coronavirus (ehemalige wissenschaftliche Bezeichnung: 2019-nCoV) ist inzwischen auch in Europa angekommen. Der Name des aktuellen Virus wurde am 11.02.2020 auf Covid-19 geändert, da Coronavirus einen gesamten Stamm beschreibt und 2019-nCoV für die Allgemeinheit zu kompliziert war. Die WHO hat am 30.01.2020 den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das bedeutet, sie hat festgestellt, dass es sich um eine „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ handelt.

In China und weltweit arbeiten Forscherteams, Gesundheitsorganisationen und die Regierungen daran, das neue Virus genauer zu charakterisieren und seine Ausbreitung einzuschränken. Das kann verständlicherweise Angst machen, ist jedoch kein Grund zur Panik. Die vom Virus verursachte Krankheit verläuft in den meisten Fällen relativ harmlos. Allerdings kann sie, vergleichbar zur Grippe, vor allem bei geschwächten und alten Menschen einen schwereren Verlauf nehmen und zum Tod führen.

Wir haben für dich die wichtigsten Fragen recherchiert: Was ist das Coronavirus und wie ist es entstanden? Wie gefährlich ist das Coronavirus? Und was kannst du tun, um einer Ansteckung vorzubeugen? Wenn du aufgrund von Symptomen Sorge hast, selbst vom Coronavirus betroffen zu sein, dann lies dir dazu den letzten Absatz dieses Artikels durch.

Wichtig: Für weiterführende Informationen, bitte die Links zu den tagesaktuellen Infos am Ende des Artikels beachten. Dennoch werden wir diesen Artikel immer so aktuell wie möglich halten. Bei einer international auftretenden, ansteckenden Krankheit kann es sehr schnelle Änderungen geben. Die Zahl der Erkrankten kann sprunghaft steigen, die Infektion kann jedoch, auch aufgrund der aktuellen Eindämmungsmaßnahmen, schnell wieder abflauen.

Was ist das Coronavirus?

Viren gelten nicht als Lebewesen. Es handelt sich um winzige Strukturen, die Erbgut in Form von DNA oder RNA enthalten. Sie dringen in die Zellen ihres Wirts ein und nutzen dessen Vermehrungsprozesse, um sich selbst zu replizieren. Den Befall mit einigen Viren bemerken wir gar nicht. Andere wiederum (zum Beispiel das Tollwutvirus) sind zu fast 100 Prozent tödlich.

Coronaviren sind für Mediziner und Forscher keine unbekannte Virusfamilie. Es gibt hunderte von bekannten Coronaviren, die verschiedene Erkrankungen bei Tieren und Menschen auslösen. Es handelt sich bei den Coronaviren um große, runde Viren, deren Hülle unter dem Elektronenmikroskop einer Krone (lateinisch: corona) ähnelt. Typischerweise führen Coronaviren je nach Virus zu leichten Erkältungssymptomen bis hin zu schweren Lungenentzündungen.

2002 löste der SARS-Virus, ebenfalls ein Vertreter der Coronaviren, eine Pandemie aus. SARS steht für Schweres Akutes Atemwegssyndrom (englisch: severe acute respiratory syndrome). Damals gab es rund 1000 Todesopfer. 2012 gab es durch den MERS (Middle East respiratory syndrome)- Coronavirus eine Epidemie, die ebenfalls mehrere Hundert Tote forderte.

Der 2019 neu identifizierte Coronavirus Covid-19 trägt die wissenschaftliche Bezeichnung 2019-nCoV. Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit den SARS- und MERS-Viren, scheint jedoch weniger gefährlich zu sein. Das neue Coronavirus wurde vorher noch nie beim Menschen nachgewiesen.

Wie ist das neue Virus entstanden?

Am 08. Dezember 2019 wurden die ersten Fälle einer bis dahin ungeklärten Erkrankung in der Stadt Wuhan in China dokumentiert. Am 31. Dezember erfolgte eine offizielle Meldung Chinas an die WHO. Es wurde eine neue Lungenkrankheit gemeldet, die zu diesem Zeitpunkt 27 Menschen befallen hatte, von denen 7 in Lebensgefahr schwebten. Einen Tag später wurde der Geflügel- und Fischmarkt in Wuhan geschlossen, der die Quelle des neuen Virus zu sein schien. Inzwischen hat sich bestätigt, dass alle zuerst aufgetretenen Fälle mit diesem Großmarkt in Verbindung stehen.

Doch wie kann ein neuer Virus entstehen und warum gerade auf einem Wochenmarkt? Auf dem Großhandelsmarkt in Wuhan werden verschieden lebende Tiere verkauft, darunter Fische, Meeresfrüchte und Geflügel. Die Ursache für den Ausbruch der neuen Erkrankung ist mit großer Wahrscheinlichkeit der enge Kontakt zu Tieren und rohem Fleisch, verbunden mit unzureichender Hygiene.

Es ist von anderen Coronaviren bekannt, dass sie von Tieren auf Menschen übertragen werden können (sogenannte Zoonosen). Ein Beispiel ist das MERS-Virus, das aus der Fledermaus stammt und über einen Zwischenwirt, das Dromedar, auf den Menschen überging. Ähnlich könnte der Verlauf beim neuen 2019-nCoV gewesen sein. Welches Tier als Zwischenwirt hier betroffen ist, haben Forscher bisher jedoch noch nicht sicher herausfinden können.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Momentan lässt sich noch nicht genau absehen, wie gefährlich das Coronavirus ist. Erste Daten zeigen: Bei geschätzten 80 Prozent der Erkrankten nimmt die Erkrankung einen eher milden Verlauf und heilt schnell wieder aus. 20 Prozent haben mit einem schweren Verlauf zu kämpfen, der mit Komplikationen verbunden sein kann.

Momentan scheint das Coronavirus für die meisten Menschen nicht gefährlicher zu sein, als eine Influenza (echte Grippe). Allerdings wird immunschwachen und gefährdeten Menschen hierzulande gegen die Grippe eine jährliche Impfung bereitgestellt. Diese gibt es für das neue Coronavirus nicht. Das macht das Virus vor allem für Risikogruppen (Lungenkranke, alte Menschen, immunschwache Menschen) gefährlicher als die Grippe.

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Ist das Coronavirus tödlich?

Das neue Coronavirus 2019-nCoV scheint weniger gefährlich zu sein als SARS oder MERS. Bei SARS starben fast zehn Prozent der Betroffenen, bei MERS waren es bis zu 30 Prozent. Wir haben uns bei Verfassen des Artikels den aktuellen Stand der Erkrankten und Toten angesehen. Momentan sieht es so aus, als ob um die drei Prozent aller Betroffenen am neuen Coronavirus versterben. Dabei handelt es sich vor allem um alte und immungeschwächte Patienten. Nahezu alle Todesopfer waren über 40, berichtet die WHO. Im Vergleich dazu liegt bei der jährlich auftretenden, saisonalen Grippe die Sterblichkeit bei rund einem Prozent. Update: Die Sterblichkeitsrate wird derzeit mit 3% angegeben.

Wie verbreitet sich das neue Coronavirus Covid-19?

Während zunächst nur die Gegend um Wuhan in China betroffen war, gab es bald innerhalb von China, dann auch über die Landesgrenzen hinweg und zuletzt auch in Europa Meldungen über Erkrankungsfälle. Inzwischen ist klar, dass das neuartige Coronavirus von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Die generelle Übertragung von Coronaviren ist bis heute noch nicht vollständig aufgeklärt. Sicher ist, dass bei SARS Tröpfchenwolken in der Luft (zum Beispiel durch Husten) dazu führen, dass andere Menschen den Erreger einatmen. Wenn jemand mit kontaminierten Händen eine Oberfläche berührt, könnten sich andere Menschen ebenfalls anstecken, wenn sie diese Oberfläche und danach ihr Gesicht (Mund, Nase, Augen) berühren. Man spricht dann von einer Schmierinfektion.

Laut WHO scheint das Übertragungsrisiko auf andere Menschen bei dem neuen Coronavirus geringer zu sein, als bei der saisonalen Grippe. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass das Virus auf Oberflächen lange überlebt, sodass Handelswaren aus China vermutlich keine potenziellen Überträger sind.

Wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen, ist ein sehr wichtiger Faktor. Es ist nämlich möglich, dass Menschen während der Inkubationszeit den Erreger bereits weitergeben können, selbst aber noch keine Krankheitsanzeichen bemerken. Die Inkubationszeit liegt bei dem neuartigen Coronavirus laut WHO vermutlich zwischen 2 und 10 Tagen. Bei einigen Menschen zeigt die Erkrankung zudem einen sehr milden Verlauf, fast ganz ohne Symptome. So könnten diese Menschen unbewusst Andere anstecken.

Maßnahmen von Gesundheitsorganisationen und Regierungen zur Verhinderung der Ausbreitung

Die WHO fasst immer wieder alle aktuellen Erkenntnisse über Covid-19 zusammen (siehe untenstehende Links). Dort findet man Informationen über labordiagnostische Nachweismethoden des Virus, über Erkrankungszahlen weltweit, Verlauf der Erkrankungen, Todesfälle und Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung. Seit dem ersten Ausbruch der Erkrankung erscheinen außerdem in den wissenschaftlichen Datenbanken täglich immer wieder neue Forschungs- und Untersuchungsergebnisse. Diese werden in Schnellverfahren freigegeben, damit Daten zum Virus und zu Patientenfällen sofort allen Forschern weltweit zur Verfügung stehen.

Die Regierungen versuchen, die Ausbreitung des Virus über Reisebeschränkungen, Checks von Einreisenden aus China und durch schnelle Identifizierung und Quarantäne von Betroffenen zu bremsen. Neue Fälle in verschiedenen Ländern zeigen jedoch, dass eine Ausbreitung ansteckender Viren auch bei Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen schwer ist. Da der Verlauf der Erkrankung nicht lebensgefährlich ist (und in vielen Fällen sogar harmloser als der einer Grippe), gibt es jedoch keinen Grund zur Panik.

Hierzulande sind Krankenhäuser grundsätzlich für das Auftreten von Epidemien und Pandemien gerüstet. Ärzte und Krankenhäuser planen regelmäßig Ernstfälle, sodass kein Engpass in der Versorgung der Betroffenen zu erwarten ist.

Wie erkenne ich das Coronavirus? Was sind die Symptome?

Ist ein Mensch vom Coronavirus betroffen, können Symptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und ein allgemeines Schwächegefühl auftreten. Bei schwererem Verlauf kann es zu schweren Atemwegsproblemen, Atemnot und zu einer Lungenentzündung kommen.

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Wie unterscheidet sich eine Grippe oder Erkältung vom Coronavirus?

Im Winter leiden viele Menschen unter Erkältungssymptomen. Eine Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) beginnt oft mit Schnupfen und laufender Nase, dann können Halsschmerzen, Husten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und manchmal auch leichtes Fieber hinzukommen. Meist ist die Erkrankung nach drei bis sieben Tagen überstanden.

Eine echte Grippe (Influenza) tritt plötzlicher auf, verläuft schwerer und dauert länger. Typisch sind hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen, je nach Erreger auch Husten oder Heiserkeit. Schnupfen tritt selten auf. Eine echte Grippe dauert ein bis zwei Wochen an. Sie kann auch danach noch über längere Zeit die Fitness beeinträchtigen.

Das neue Coronavirus 2019-nCoV hingegen verursacht vorwiegend eine Symptomatik der Lunge. Atembeschwerden, Brustschmerzen, Schmerzen beim Atmen und Husten können Anzeichen sein. Wichtig: Nicht jedes Lungensymptom deutet auf den Coronavirus hin. Hellhörig werden sollte man jedoch, wenn diese Symptome nach einer Chinareise oder nach Kontakt mit nachweislich betroffenen Menschen auftreten.

Können Hunde, Katzen, Haustiere oder Nutztiere das Coronavirus bekommen?

Coronaviren lösen oft Zoonosen aus. Das sind Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen oder vom Menschen auf das Tier übertragbar sind. Deshalb stellt sich aktuell für viele Menschen die Frage, ob ihre Haustiere oder Nutztiere Überträger sein könnten oder sich ihr geliebtes Tier anstecken kann. Bisher gibt es jedoch keine Berichte über befallene Katzen, Hunde oder andere Tiere. Ausgeschlossen werden kann eine Übertragung momentan jedoch noch nicht.

Wie wird das Coronavirus behandelt?

Wie werden die Betroffenen behandelt, wenn das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde? Die Antwort ist simpel: es gibt keine wirksame Behandlung. Viren lassen sich, im Gegensatz zu Bakterien, nicht mit Antibiotika bekämpfen. Virenhemmende Mittel müssen erst bei diesem speziellen Virus ausprobiert werden und sind generell nicht in der Lage, Viren komplett abzutöten. Sie hemmen nur das Wachstum oder unterstützen das körpereigene Immunsystem.

Unsere Immunabwehr muss also selbst mit den Erregern fertig werden. Das schafft sie in der Regel auch sehr gut. Darum ist der Verlauf der Erkrankung oft vergleichsweise harmlos. Gefährlich wird es dann, wenn das Immunsystem angeschlagen ist. Bei immunschwachen Menschen, sehr alten Menschen, geschwächten Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen kann das Virus deshalb gefährlich sein und im schlechtesten Fall sogar durch eine schwere Lungenentzündung zum Tod führen. Säuglinge und Kleinkinder, die bei vielen Infekten zu den Risikogruppen gehören, scheinen von dem neuen Coronavirus bisher zum Glück wenig betroffen zu sein.

Behandlungen richten sich vorwiegend gegen Symptome, zum Beispiel durch Linderung des Hustens oder Senkung des Fiebers. Viren machen die Lungen anfälliger für eine Infektion mit Bakterien, eine sogenannte Sekundärinfektion. Diese sind jedoch selten und nur mit dem schwersten Verlauf der Erkrankung verbunden. Gegen solche bakteriellen Sekundärinfektionen können Antibiotika eingesetzt werden.

Wie kann man vorbeugen? Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?

Sollten mehr Fälle in unserer näheren Umgebung gemeldet werden, gelten die gleichen Vorkehrungen, wie sie auch bei der Grippe empfohlen werden:

  • Hände häufig und gründlich waschen oder (wenn kein Waschbecken in der Nähe ist) desinfizieren. Allgemein gilt: Nur Hand-Desinfektionsmittel wirken viruzid!
  • Menschenansammlungen meiden.
  • Beim Niesen oder Husten, ein Papiertaschentuch oder die Ellenbeuge vor das Gesicht halten.
  • Ein spezieller Mundschutz schützt andere Menschen vor Ansteckung. Du solltest ihn tragen, wenn du Husten oder Schnupfen hast. Du selbst kannst dich mit einem Mundschutz jedoch nicht zuverlässig vor einer Ansteckung schützen (das Risiko für eine Tröpfcheninfektion kann aber vermindert sein).
  • Vermeide Kontakt zu kranken Menschen.
  • Allgemein gilt: Achte auf deinen Lebensstil, um dein Immunsystem zu stärken. Bewegung in der Natur, ausgewogene Ernährung, Stress Reduktion und ausreichend Schlaf unterstützen dein Immunsystem.
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Welche Produkte eignen sich zur Vorbeugung?

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Weitere Tipps um eine Ansteckung zu vermeiden

Wenn du eine Reise nach China geplant hast, solltest du über eine Verschiebung nachdenken. Einige Flüge wurden bereits storniert. Das Österreichische Außenministerium und das Deutsche Auswärtige Amt haben Teilreisewarnungen herausgegeben. Es wird empfohlen, eine Verschiebung der Chinareise zu erwägen und Reisen in die Provinz Hubei gar nicht anzutreten.

Nicht nur wegen der Ansteckungsgefahr, sondern auch wegen Störungen im Verkehr und bei der Weiterreise durch mögliche Quarantänemaßnahmen in China. Wer trotzdem nach China reist oder sich bereits dort befindet, sollte oben genannten Vorsichtsmaßnahmen besonders penibel umsetzen und den Kontakt zu Tieren, rohen Fleisch sowie den Besuch von Märkten vermeiden.

Verdacht auf Infizierung mit Coronavirus? Das solltest du tun

Warst du in China oder hattest du engen Kontakt mit jemandem, der durch das neue Coronavirus erkrankt ist? Und hast du nun Symptome wie Husten, Atemnot oder Lungenschmerzen? Dann solltest du nicht direkt zum Arzt gehen. Sollte tatsächlich das Coronavirus dahinter stecken, soll eine Ansteckung anderer Menschen (zum Beispiel im Wartezimmer des Arztes) verhindert werden.

Experten vom Robert-Koch-Institut (siehe untenstehende Links) empfehlen folgendes Vorgehen:

  • Bleibe Zuhause.
  • Rufe bei einem Arzt oder Krankenhaus an, schildere den Fall und bitte um Ratschläge zum weiteren Vorgehen. Informiere die zuständige Gesundheitsbehörde.
  • Informiere bei dem Telefongespräch unbedingt über den Zusammenhang mit China (Chinareise, Kontakt zu Reisenden oder Kontakt zu infizierten Personen).
  • Halte dich an alle Anweisungen des Arztes.

Das Virus kann inzwischen innerhalb von ein bis zwei Tagen im Labor sicher nachgewiesen werden. Es kann also schnell festgestellt werden, ob du wirklich betroffen bist, oder ob du eine andere Erkrankung (Erkältung, Grippe, Lungeninfekt) hinter den Symptomen steckt.

Wie viele Menschen sind erkrankt und gestorben?

Hier findest du eine laufend aktualisierte Karte der Johns Hopkins University mit der geografischen Verbreitung, Anzahl der Erkrankten, Geheilten sowie die Anzahl der Todesfälle.

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Weiterführende und tagesaktuelle Informationen

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Quellenangaben

  1. Im Internet: https://www.bbc.com/news/world-asia-china-51371770, abgerufen am 07.02.2020
  2. Im Internet: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/situation-reports, abgerufen am 07.02.2020
  3. Im Internet: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html, abgerufen am 07.02.2020
  4. Im Internet: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html, abgerufen am 07.02.2020
  5. Im Internet: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public, abgerufen am 07.02.2020
  6. Im Internet: https://www.ecdc.europa.eu/en/novel-coronavirus-china, abgerufen am 07.02.2020
  7. Im Internet: http://weekly.chinacdc.cn/index.htm, abgerufen am 07.02.2020
  8. Im Internet: https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/, abgerufen am 07.02.2020
  9. Im Internet: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/china-zahl-der-virusfaelle-auf-fast-65-000-gestiegen-16633406.html, abgerufen am 14.02.2020
  10. Im Internet: https://www.derstandard.at/story/2000114559107/virologe-zu-coronavirus-in-europa-im-moment-null-risiko-in, abgerufen am 15.02.2020
  11. Im Internet: https://www.globaltimes.cn/content/1179564.shtml, abgerufen am 15.02.2020
  12. Im Internet: https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-italien-113.html, abgerufen am 24.02.2020
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Bildquellen

  • Eine Frau mit Mundschutz: BLACKDAY | Shutterstock.com