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Körper entgiften: Wie entschlacke ich richtig? Die besten Detox Tipps

von Dr. Silvia Nold

Entgiften, Detox (aus dem Englischen „Detoxification“) oder Entschlackung sollen dem Körper helfen, Schadstoffe abzubauen und auszuscheiden. Hier erfährst du, ob und wann eine Entgiftung sinnvoll ist und welche Maßnahmen sich eignen.

Wieso den Körper entgiften?

Entgiftungsmaßnahmen sollen den Körper reinigen, Giftstoffe aus dem Körper entfernen und uns dadurch fitter und gesünder machen. Schließlich sind wir in vielen Lebensbereichen Schadstoffen ausgesetzt. Doch bei diesem Thema gehen die Ansichten von manchen Schulmedizinern und der Komplementärmedizin zum Teil weit auseinander. Wieso ist das so? Wir haben recherchiert und beim Schulmediziner Dr. Edmund Schmidt und dem bekannten Fastenarzt Dr. Ruediger Dahlke nachgefragt.

Der renommierte Fastenforscher Prof. Andreas Michalsen spricht in einem Interviewausschnitt über die körperlichen und psychischen Vorgänge beim Fasten. In diesem Artikel findest du Hinweise auf Studien zum Thema Entgiften, Informationen über die schulmedizinischen Ansichten und über „alternative“ Methoden, um den Körper von unnötigem Ballast zu befreien.

Was bedeutet Entgiftung des Körpers und Detox?

Welche Schadstoffe schaden dem Menschen?

Unser Organismus ist vielen Schadstoffen ausgesetzt. Abgase und Feinstaub verunreinigen die Luft, in Gemüse und Obst können Rückstände von Schwermetallen oder Pflanzenschutzmitteln zu finden sein. Lebensmittel, Kosmetika und Reinigungsmittel enthalten Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Farbstoffe und viele weitere Zusätze. Zudem haben wir oft viel Stress, ernähren uns ungesund, konsumieren Alkohol oder Zigaretten und bewegen uns zu wenig.

Auch Schimmelpilzgifte (zum Beispiel bei Schimmelbefall in der Wohnung), Chemikalien in Textilien (Kleidung, Teppiche) oder Medikamente müssen vom Körper entgiftet und ausgeschieden werden. In der Naturheilkunde und Alternativmedizin gilt als unbestritten, dass sich solche Schadstoffe anreichern können und in ihrer Summe auf Dauer zu Müdigkeit, einem geschwächten Immunsystem und verschiedenen chronischen Erkrankungen führen können.

Was geschieht bei Entgiftungsprozessen?

Entgiftung, Detox (vom englischen Detoxification) oder Entschlackung sind keine neue Erfindung, sondern waren schon vor rund 2000 Jahren Bestandteil der traditionellen Heilkunst, zum Beispiel im indischen Ayurveda oder in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Heute werden unter diesen Begriffen ganz verschiedene Methoden zusammengefasst. Sie alle haben gemeinsam, dass sie dem Körper helfen sollen, Schadstoffe loszuwerden. Das kann durch Anregung der natürlichen Stoffwechselprozesse geschehen oder durch aktive Ausleitung der schädlichen Substanzen. Oft werden zusätzlich Maßnahmen ergriffen, um die weitere Aufnahme von Schadstoffen zu vermindern.

Unser Körper besitzt ein ausgeklügeltes System, um Gifte loszuwerden. Im Laufe der Evolution hat sich der menschliche Organismus perfekt an die Umwelt angepasst. Zellschäden können repariert und Schadstoffe ausgeschieden werden.

Wo geschieht Entgiftung im Körper?

In unserem Körper findet die Entgiftung schädlicher Stoffe vor allem über die Leber und Niere statt, aber auch Galle, Darm, Haut, Lunge und Lymphsystem sind beteiligt.

Wieso ist die Leber für die Entgiftung wichtig?

Die Leber spielt bei der Entgiftung die zentrale Rolle im menschlichen Körper. Sie baut schädliche Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel oder von außen zugeführte Schadstoffe ab, wandelt sie in ungiftige Stoffe um, macht sie wasserlöslich und führt sie der Ausscheidung über den Urin oder den Darm zu (1). Sehr wirksame Heilpflanzen zur Leberunterstützung sind Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn.

Gerne empfehlen wir hier das folgende Kombi-Produkt, da es frei von unnötigen Zusatzstoffen und vegan ist:

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  • ✔ UNSER ANTRIEB: Sollten Sie wider Erwarten einmal nicht zufrieden sein, kontaktieren Sie uns gerne. Denn wir von Lunatura sind erst glücklich wenn auch Sie es sind.

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Wir sind heute vielen Einflüssen ausgesetzt, die so neu sind, dass unser Körper sich daran noch nicht anpassen konnte. Kann unser Körper heutzutage noch selbst mit Giften fertig werden? Müssen und können wir ihn dabei unterstützen, Schadstoffe abzubauen oder auszuscheiden? Im Folgenden findest du dazu Informationen aus der Schulmedizin und der Naturheilkunde.

Kritik an Detoxkuren und Entgiftungsmaßnahmen

Woher kommt der Begriff  „Schlacken“?

In der Schulmedizin werden Begriffe wie Detox, Entschlackung und Entgiftung oft kritisch gesehen. Doch warum ist das so? Der Grund ist zum einen der Begriff „Schlacken“. Dieser wurde in den 1930er von Otto Buchinger geprägt, dem Arzt, der auch das Buchinger-Heilfasten etablierte. Er stellte sich den Darm wie ein Ofenrohr vor, in dem sich innen Schlacken ablagern. Allerdings weiß man heute viel mehr über den Darm, kann ihn mit einer Darmspiegelung von innen betrachten oder Proben der Darmschleimhaut auf zellulärer Ebene untersuchen.

Daher ist heute klar, dass sich an der Darmwand keine Ablagerungen bilden. Der Darm wird ständig vom Darminhalt durchspült. Aus diesem Grund wird oft kritisiert, dass eine „Entschlackung“ in diesem Sinne gar nicht möglich ist. Der Begriff Entschlackung muss eher als eine Metapher gesehen werden und kommt dem wissenschaftlichen Begriff der Autophagie (Selbstreinigungsprozess) vermutlich am nächsten.

Die Autophagie wird durch folgende Faktoren ausgelöst: Heilfasten, Kalorienreduktion, Sport, schwarzen Kaffee und einer Substanz namens Spermidin.

Gibt es „Schlacken“ im Körper überhaupt?

In diesem Interviewausschnitt spricht einer der erfahrensten Fastenärzte des deutschsprachigen Raums darüber, was mit dem Begriff „Schlacken“ im Körper gemeint ist, welche Arten der Ablagerungen es in den unterschiedlichen Geweben gibt und welche Maßnahmen es zum Entschlacken gibt. Dr. Ruediger Dahlke ist Arzt, Psychotherapeut und mehrfacher Bestsellerautor (Bsp.: Das große Buch vom Fasten*). Ein wesentlicher Teil seiner Arbeit rund um eine bewusste Lebensgestaltung sind Fastenseminare, in denen er Menschen seit 40 Jahren begleitet.

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Detox-Produkte sind Trendprodukte

Ein weiterer Grund für die Skepsis sind die vielen Methoden, die zum Entgiften verfügbar sind. Bei einigen lässt sich der Nutzen wissenschaftlich zeigen, bei anderen nicht. Dazu kommen schwarze Schafe unter den Verkäufern. Denn Detox liegt im Trend und lässt sich gut verkaufen. Dabei bleibt nicht aus, dass auch jede Menge unnütze oder überteuerte Produkte angeboten werden. Manche Mittel sind sogar schädlich. Allerdings finde ich persönlich es schade, dass viele Menschen nur die schulmedizinische Seite, andere wiederum nur die alternativmedizinische Seite sehen.

Viele Methoden der Entgiftung sind sinnvoll. Historisch beruhen sie oft auf Beobachtungen und darauf, dass Menschen sich danach besser, fitter und leistungsfähiger fühlten – auch wenn mit dem damaligen Wissen die Erklärungen dafür aus heutiger Sicht medizinisch nicht korrekt waren. Auch die Schulmedizin kennt zahlreiche Möglichkeiten zum Entgiften. Dazu gehören alle Maßnahmen, die die Ausscheidungsorgane wie Leber, Niere und Darm unterstützen oder die das Immunsystem stärken.

Mit der Ernährung lassen sich Antioxidantien zuführen, die unsere Körperzellen vor oxidativem Stress schützen (2). Studien zeigen, dass Heilfasten sowie das Intervallfasten sehr positive Effekte haben (3, 4). Mehr dazu kannst du im letzten Kapitel dieses Artikels nachlesen, wo du verschiedene Ideen und Möglichkeiten zur Entgiftung findest.

Im folgenden Interview spreche ich mit dem Allgemeinmediziner Dr. Edmund Schmidt und seiner Frau Nathalie, die als alternative Therapeutin in der gemeinsamen Münchner Praxis tätig ist, über das Prinzip Detox:

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Entgiften und Detox aus Sicht der Naturheilkunde

In der Naturheilkunde und Alternativmedizin gehört die Entgiftung und Reinigung des Organismus zu den wichtigsten Behandlungsmethoden. Man geht davon aus, dass sich im Körper Gifte ansammeln und zu Krankheiten führen können. Vor allem dann, wenn Darm, Leber oder Niere nicht ungestört funktionieren.

Wann ist eine Detox-Kur sinnvoll?

Bei diesen Symptomen kann eine Entgiftung hilfreich sein:

  • Müdigkeit, Erschöpfung und Leistungsabfall: Betroffene fühlen sich trotz ausreichenden Schlafs tagsüber oft müde, können sich schlecht konzentrieren oder sind antriebslos.
  • Verdauungsbeschwerden: Verstopfung, Blähungen oder Durchfall können Anzeichen einer gestörten Darmfunktion sein. In diesen Fällen empfehlen Naturheilkundler oft eine Entgiftung des Darms. Hier möchte ich auf unseren kostenlosen Leitfaden zur Darmsanierung hinweisen, in dem ich dich Schritt für Schritt anleite, wie du deinen Darm reinigst, deine Darmflora aufbaust und im Alltag deinen Darm gesund hältst.
  • Hautveränderungen: Hast du plötzlich wieder Pickel und Mitesser, neigst du Hautirritationen oder hast trockenere oder fettigere Haut als üblich? Das kann daran liegen, dass die Haut auch als Ausscheidungsorgan fungiert und gerade bestimmte Stoffe loswerden möchte.
  • Kopfschmerzen oder andere chronische Schmerzen: Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, sich verspannt fühlt, undefinierbare Rückenschmerzen hat oder wenn die Muskeln schmerzen, dann kann laut Alternativmedizinern eine chronische Vergiftung dahinter stecken.
  • Psychische Veränderungen: Gereiztheit, Aggressivität oder auch Verstimmtheit und Traurigkeit, bis hin zu Depressionen können auftreten (dazu ein interessanter Artikel: Wie Darm und Depression zusammenhängen)
  • Gelenkbeschwerden und Rheuma: Entgiftungsmaßnahmen können sich bei Arthritis und Co. äußerst positiv auswirken. Auch Rheuma kann z.B. mit einer Heilfastenkur drastisch gelindert werden.

Findest du dich darin wieder? Dann könnte eine der unten beschriebenen Methoden zur Entgiftung dir vielleicht gut tun. Allerdings solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen, wenn die Beschwerden stark sind oder sich verschlimmern. Denn es können sich hinter jedem der genannten Symptome auch Krankheiten verbergen.

Wie kann ich den Körper entgiften?

Es gibt sehr viele Methoden zur Entgiftung und Entschlackung. Im Folgenden stellen wir dir einige davon vor. Doch woher weißt du, welche Methode für dich die richtige ist? Ich selber habe in vielen Lebensbereichen die Erfahrung gemacht, dass man oft intuitiv spürt, was einem gut tut. Wenn dich also eine der folgenden Methoden sofort „anspringt“, dann probiere es doch einfach aus. Im Zweifelsfall und besonders, wenn du unter Erkrankungen leidest, solltest du vor Maßnahmen wie dem Heilfasten oder vor längeren Entgiftungskuren deinen Arzt um Rat fragen.

Tipp 1: Lebensmittel die den Körper entgiften

Unterstützend zu anderen Entschlackungsmethoden oder als alleinige Maßnahme zur Entgiftung ist eine Umstellung der Ernährung sehr sinnvoll. Dadurch werden zum einen neue Belastungen vermieden und zum anderen unterstützt eine geeignete Ernährung den Körper bei der Ausscheidung von Schadstoffen.

So sieht eine entschlackende Ernährung aus:

  • Viel (grünes) Gemüse (am besten unbehandelt, frisch verarbeitet, saisonal und regional), z.B. Brokkoli, Spinat und Spargel
  • Viel Obst, vor allem alle Arten von Beeren, wie Heidelbeeren, Himbeeren und blaue Trauben
  • Viele Hülsenfrüchte, wie Erbsen, Bohnen, Linsen aller Art
  • Gesunde Fette aus Nüssen (v.a. Walnuss) und Samen (v.a. Leinsamen) sowie Öle wie Leinöl, Hanföl und Walnussöl
  • Weniger Salz, dafür vermehrt Gewürze, Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch
  • Vollkorn statt Weißmehl
  • Möglichst wenig industriell verarbeitete Lebensmittel
  • Industriezucker vermeiden
  • Kein oder wenig Fleisch, Fisch und Eier
  • Keine oder wenig Milchprodukte
  • Viel trinken, vor allem stilles Wasser und Entschlackungstees. Damit unterstützt du ideal deine Nieren.

Drei verschiedenfärbige Detox Smoothies

Eine solche Ernährung ist automatisch reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Entgiftungsenzymen. Wichtig sind auch die Antioxidantien, die in frischem Obst und Gemüse enthalten sind. Sie fangen freie Radikale ab und verhindern Zellschäden (2). Ein empfehlenswertes Buch zur Thematik ist hier zu finden: Mit Ernährung heilen: Besser essen – einfach fasten – länger leben. Neuestes Wissen aus Forschung und Praxis*

Wo sind die wichtigsten Antioxidantien enthalten?

Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören Beta-Carotin (unter anderem in Karotten, Tomaten, Marillen, Mangos, Kohlgemüse), Vitamin C (in Zitrusfrüchten, Acerola, Ananas, aber auch in Paprika und Brokkoli), Vitamin E (in guten Pflanzenölen) und Polyphenole (zum Beispiel in Weintrauben, Beeren und Grüntee). Hier findest du Rezepte für zwei unterschiedliche selbstgemachte Detox-Smoothies.

Tipp 2: Hausmittel zur Entschlackung des Körpers

Es gibt in der Natur viele Kräuter und Hausmittel, die unser System bei der Entgiftung unterstützen. Hier eine Liste der wichtigsten Detox-Mittel (in Klammer stehen die weiteren Effekte des jeweiligen Hausmittels):

  • Brennnessel (blutreinigend, stoffwechselanregend, wassertreibend)
  • Löwenzahn (nierenanregend, leberstärkend, gallenflussfördernd)
  • Birke (wassertreibend, rheumawirksam)
  • Schafgarbe (leberstärkend, harntreibend, entzündungshemmend)
  • Ackerstiefmütterchen (blutreinigend, hautverbessernd)
  • Artischocke (leberstärkend, zuckersenkend, antioxidativ)
  • Mariendistel (leberstärkend, galletreibend, keimtötend)
  • Ingwer (verdauungsfördernd, immunstärkend)
  • Grüner Tee (antioxidativ, entzündungshemmend
  • Kurkuma (leberschützend, stoffwechselanregend, entzündungshemmend, antibakteriell)
  • Heilerde (bindet Giftstoffe im Darm)
  • Apfelessig und fermentierte Pflanzenextrakte (entgiftend, blutzuckerregulierend, immunstärkend)

Tipp 3: Fermentierte Pflanzenextrakte

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit Detoxkuren auf Basis des Rechtsregulats gemacht. Es handelt sich hierbei um einen flüssigen Enzymaufschluss, der die Entgiftungsvorgänge in unserem Körper unterstützt und regulierend auf Leberfunktion und Fettstoffwechsel einwirkt. Ausgangsstoffe für die Essenz sind frische, biologisch angebaute Früchte, Gemüse und Nüsse. Du findest hier unseren 12 Tage Test unserer Detoxkur.

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  • unterstützt die gesunde Leberfunktion1, hält die Darmschleimhaut in Balance2, das Nervensystem3 stabil und gibt neue Energie4.
  • angereichert mit Extrakten aus Artischocke, Olive, Cranberry, Schachtelhalm, Ginseng und Ingwer, sowie Vitalstoffen und Vitaminen.
  • Selen, Zink, Vitamin C und Vitamin B2 tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schutzen.
  • Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B12 und Vitamin C tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems3 und zu einem normalen
  • PZN-13893726

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Tipp 4: Mit Ölziehen Gifte ausleiten

Die aus dem Ayurveda stammende Praxis des Ölziehens wirkt nachgewiesenermaßen sehr positiv auf die Mund- und Zahnfleischgesundheit. Das morgentliche Ritual soll außerdem entgiftend, antibakteriell und gesundheitsfördernd auf den gesamten Körper einwirken. Dafür einen Esslöffel eines hochwertigen Öles pur einnehmen (Kokosöl, Sonnenblumenöl oder ein anderes kaltgepresstes Öl) und 20 Minuten im Mund „ziehen“! Danach ausspucken und entsorgen.  Im folgenden Video spricht Sandra über die Wirkung und ihre eigenen Erfahrungen zum Ölziehen:

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Tipp 5: Detox durch Heilfasten: Den Darm reinigen und sarnieren

Der Darm ist nicht nur für die Ausscheidung zuständig, dort sitzt auch ein großer Teil des Immunsystems. Darum ist für viele Menschen eine Reinigung und Sanierung des Darms ein wichtiger Bestandteil von Detoxkuren. Heilfasten ist eine der effektivsten Methoden zur Entgiftung und Regeneration des Darms. Studien zeigen, dass Fastenkuren und auch das Intervallfasten verblüffende Auswirkungen auf den ganzen Organismus haben (3, 4).

Die Einnahme von Probiotika während und nach einer Fastenkur kann außerdem sehr hilfreich sein, eine intakte Darmflora aufzubauen und somit die Entgiftung über den Darm zu optimieren. Daher ist für mich die Kombination aus Fasten und der Einnahme von Pro- und Präbiotika die ideale Vorgangsweise. Hierzu empfehle ich gerne das folgenden Produkt, welches wir selbst kurmäßig einnehmen: OMNi-BiOTiC® metabolic (Link zu shop-apotheke.com)*.

Probiotika für die Darmsanierung
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Interview mit dem Fastenforscher Prof. Dr. Andreas Michalsen

Im folgenden Interview spreche ich mit Prof. Dr. Andreas Michalsen, einem der führenden Mediziner und Forscher auf den Gebieten der Ernährung und des Heilfastens. Er ist Internist und Professor für klinische Naturheilkunde an der Charité Berlin und am Immanuel Krankenhaus Berlin. Wir trafen Prof. Michalsen im Zentrum für Darm und Gesundheit Marienkron, wo er der wissenschaftliche Begleiter ist.

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Das 7-Tage-Fastenprogramm

Ich selbst faste seit 20 Jahren regelmäßig und bin auch ausgebildete Fastenbegleiterin. Ich habe für all jene, die zu Hause fasten möchten, ein 7-Tage-Programm erstellt. Damit bekommst du jeden Tag ein Video und eine Text-Info von mir zugeschickt, wo ich alles Tagesrelevante bespreche. Ich zeige dir z.B. genau, wie ein Einlauf funktioniert, unterstütze dich auch mental beim Fasten und gebe dir meine besten Gesundheitstipps für die Zeit danach.

Deine individuellen Fragen kannst du mir während des Fastens und auch danach in unserem Forum stellen, wo ich dir sehr gerne antworte. Ich würde mich freuen, wenn ich dich auf diese Weise zum Fasten motivieren kann. Hier kannst du dir mein 7-Tage-Fastenprogramm ansehen.

Tipp 6: Eeffektive Leberentgiftung

Wie oben beschrieben ist die Leber unser zentrales Entgiftungsorgan. Die Leber zu unterstützen ist gar nicht so schwer. Schulmediziner empfehlen zur Stärkung der Leberfunktion, alles zu vermeiden, was der Leber schadet. Dazu gehören Alkohol, Rauchen, viele Medikamente (zum Beispiel frei verkäufliche Schmerzmittel wie Paracetamol), zu viele gesättigte Fette, zu viel Zucker, Bewegungsmangel und Übergewicht. In der Alternativmedizin wird zusätzlich oft eine ganzheitliche Leberreinigung durchgeführt.

Dazu können Bitterstoffe gehören (Bittertropfen oder Bittersprays), die die Ausschüttung von Gallensaft anregen. Auch Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn werden in der Naturheilkunde als natürliche Mittel zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt. Eine sehr effektive Maßnahme ist auch der Leberwickel. Die feuchte Wärme regt die Durchblutung und somit die Leistung der Leber an und lässt den Gallensaft besser fließen. Hier ist ein qualitativ hochwertiges und veganes Produkt: Mariendistel [HOCHDOSIERT] » Mariendistel + Artischocken + Löwenzahn « Bioverfügbarkeit mit 80% Silymarin - Milk Thistle Extrakt und Artischocke Kur (120 Kapseln vegan)*

Tipp 7: Basenbad und Fußbad zur Entsäuerung

Unsere Haut ist ebenfalls ein wichtiges Entgiftungsorgan. Basisch-mineralische Voll- oder Fußbäder unterstützen die Haut in ihrer Entgiftungsfunktion. Bei einem Basenbad werden belastende Säuren abgegeben und die Haut fühlt sich danach weich und zart an, vor allem, wenn man zuvor mit einer Trockenbürstenmassage die Durchblutung angekurbelt hat. Durch das Bürsten wird außerdem das Lymphsystem aktiviert, wodurch die Schadstoffe noch schneller abtransportiert werden können.

Tipp 8: Entgiftung über die Lunge durch Sport und Bewegung

Neben der Ernährung ist Sport die zweite wichtige Säule, die die Basis einer gelungenen Entgiftung bildet. Sport und Bewegung regen das Immunsystem und sämtliche Stoffwechselvorgänge an (5). Die Entgiftungsfunktion der Lunge wird durch die intensive Atmung beim Sport auf Hochtouren gebracht. Als Faustregel gilt hier: mindestens einmal am Tag an der frischen Luft für einige Minuten so richtig außer Atem kommen.

Sport kann zudem den Blutdruck senken, unterstützt die Darmtätigkeit und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Den Blutdruck zu stabilisieren ist wichtig, da ein zu hoher Blutdruck unter anderem im Alter zu Demenz führen kann. Dadurch ist regelmäßige Bewegung zur Stabilisierung des Blutdrucks eine ideale Ergänzung beim Entgiften.

Tipp 9: Seelisches und psychisches Entgiften

Entgiften können wir nicht nur auf der körperlichen Ebene. Im Gegenteil: Psyche und Seele sollten sogar unbedingt mit einbezogen werden. Achtsamkeit sorgt dafür, dass wir bewusster leben und mehr darauf achten, welchen Einflüssen unser Körper und unsere Seele ausgesetzt sind. Stress und negative Gedanken sollten wir „entgiften“, bevor sie uns schaden können. Hier findest du mehr Informationen über das „ Seelendetox“ und wie du dich von negativen Emotionen befreien kannst.

Wo kann ich eine Detox-Kur machen?

Wenn du mit professioneller Begleitung inkl. therapeutischer Anwendungen und ärztlicher Betreuung detoxen möchtest, können wir dir das Zentrum für Darm und Gesundheit – Marienkron im Burgenland empfehlen. Es ist eines der modernsten Kurhäuser Österreichs. Das kompetente Ärzte- und Therapeutenteam erstellt für jeden Gast einen individuellen Ernährungs- und Therapieplan nach persönlichen Vorlieben und Verträglichkeiten.

Auch das Heilfasten wird hier erfolgreich als Entgiftungskur eingesetzt. Das ganzheitliche Therapieangebot hat die Gesundung der Darmflora (Mikrobiom) und die Entgiftung des Organismus im Fokus. Wir waren vor Ort und haben dieses innovative Konzept getestet. Dabei ist ein Video entstanden, in dem wir dir einen sehr guten Einblick in das Kurhaus vermitteln: Hoteltest: Marienkron – Zentrum für Darm und Gesundheit.

Hast du Fragen oder möchtest deine Detox-Erfahrungen mit uns teilen? Dann tausche dich in unserem Forum mit anderen aus. In den folgenden Buchtipps findest du weitere interessante Informationen zum Entgiften.

Buchtipps zum Thema Entgiften, Detox und Entschlacken

Die folgenden Bücher können wir empfehlen:

Download: Leitfaden zur Detoxkur

Für jene Menschen, die selbständig eine Detoxkur durchführen wollen, haben wir einen exzellenten Leitfaden mit 23 Seiten zusammengestellt. Es hat sich für viele Menschen als vorteilhaft herausgestellt, den Körper und auch die Seele von Zeit zu Zeit etwas zu entlasten. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, welche wir dir hier zeigen!

Du kannst uns auch auf folgenden sozialen Kanälen folgen:  InstagramPinterestFacebookYouTubeTwitter. Als Gesundheitsblogger recherchieren wir zu vielen verschiedenen Gesundheitsthemen, welche wir in Videos und Fachbeiträgen präsentieren. Du findest uns auch unter #diegesundheitsblogger #lanaprinzip #dasguteleben.

Quellenangaben

  1. Grant DM. Detoxification pathways in the liver. J Inherit Metab Dis. 1991;14(4):421-30.
  2. Huang D. Dietary Antioxidants and Health Promotion. Antioxidants (Basel). 2018 Jan 12;7(1). doi: 10.3390/antiox7010009.
  3. Michalsen A, Li C. Fasting therapy for treating and preventing disease – current state of evidence. Forsch Komplementmed. 2013;20(6):444-53.
  4. Horne BD, et al. Randomized cross-over trial of short-term water-only fasting: metabolic and cardiovascular consequences. Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2013;23(11):1050-7.
  5. Gleeson M, Walsh NP. The BASES expert statement on exercise, immunity, and infection. J Sports Sci 2012;321-4.
  6. Im Internet: https://www.gesundheit.gv.at/aktuelles/detox
  7. Im Internet: https://heilfasten-portal.com/fachartikel-fasten/darmentleerung-entschlacken.html
  8. Ju Ah Kim, Jin Young Kim and Seung Wan Kang. Effects of the Dietary Detoxification Program on Serum γ-glutamyltransferase, Anthropometric Data and Metabolic Biomarkers in Adults. J Lifestyle Med. 2016 Sep; 6(2): 49–57. Im Internet: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5115202/

Offenlegung und Hinweis auf Werbung

Wir haben Produkte vom Institut AllergoSan kostenlos erhalten und diese objektiv getestet. Wir wurden vom Kurhaus Marienkron kostenlos zu einem Aufenthalt eingeladen.

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Bildquellen

  • Detox Smoothie zur Entgiftung: Wichy | Shutterstock.com
  • Eine Packung Probiotika von AllergoSan: Institut AllergoSan
  • Den Körper Entgiften Schriftzug: Pikoso.kz | Shutterstock.com