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Abführen mit Tee und Einlauf?

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Hallo zusammen,

ich habe bisher in  den letzten Jahren schon 4-mal mehr oder weniger erfolgreich gefastet. Nach 2 Jahren Pause, will ich einen neuen Versuch wagen. Ich habe diverse Lebensmittelallergien (Milch, Ei, Soja, etc.) und seid einem Jahr nun auch eine Fruktoseunverträglichkeit. Daher möchte ich im Fasten meinem Körper einfach mal eine Pause von den ganzen Einflüssen geben.

Bisher habe ich immer nur mit einem Buch gefastet. Jetzt möchte ich mich beim Fasten etwas begleiten lassen. Daher nun zu meiner ersten Frage: Bisher habe ich am ersten Tag und danach jeden zweiten Tag jeweils morgens einen Einlauf gemacht. Ich habe kein Glaubersalz genommen und keine sonstigen Abführhilfen. Jetzt habe ich hier gelesen und gehört, dass man das kombinieren sollte. Glaubersalz käme bei mir nicht zum Einsatz. Ich würde dann eher einen Abführtee trinken und eben zusätzlich einen Einlauf, wobei sich mir da schon die Frage stellt, wann man dann den Einlauf macht. Also die Frage lautet: Ist es sinnvoll auch einen Abführtee zusätzlich zum Einlauf einzunehmen und wenn ja, wie geht das zeitlich vonstatten.

Desweitern frage ich mich wie das mit den Fastengetränken aussieht. Durch meine Fruktoseintoleranz würde ich vermutlich eher keine frisch gepressten Obst- oder Tomatensäfte vertragen, zumindest nicht, als alleinige Mahlzeit. Sollte ich dann einfach bei Brühe, Tee und Wasser bleiben? Karottensaft könnte ich ja vielleicht mal testen. Aber was anderes fällt mir da gerade nicht ein, oder?

Gibt es noch jemanden, der sich mit vielen Allergien plagt, die ihn auch im Fasten einschränken?

Viele Grüße

Hanna

Liebe Hanna,

es ist eine gute Idee, mit dem Fasten deinen Körper mal für eine Zeit zu entlasten. Du solltest dennoch vorher sicherstellen, dass du keine Kontraindikationen hast und dich einfach beim Arzt durchchecken lassen.

Zur Darmentleerung: Ja du kannst am ersten Fastentag einen Abführtee nehmen, und dann ab dem 2. Tag regelmäßige Einläufe machen, z.B. jeden 2. Tag. Du kannst es aber auch genauso machen, wie du es bisher gemacht hast, nämlich ausschließlich mit Einläufen. Es ist nicht zwingend notwendig, eine Erstentleerung mit einem Abführmittel zu machen. Es ist nur für die meisten Menschen ein gutes Gefühl, recht rasch ein "entleertes" Gefühl zu haben. Dieser Impuls der Entleerung hat auch den Effekt, dass man gerade zu Beginn oft weniger Hunger verspürt. Das ist aber nicht bei allen Menschen gleich. Letztendlich ist es eine individuelle Entscheidung, wie man es lieber mag. Auf den Fastenerfolg hat es keinen Einfluss.

Was die Säfte angeht, kannst du dir auch Gemüse entsaften, das du verträgst. Fructosearme Sorten wie Sellerie, Gurken, Spinat, Karotten usw. Aber das ist immer vorsichtig auszutesten, letztendlich sind auch die (Un-)Verträglichkeiten recht individuell. Es gibt ja auch fructosefreie Säfte fertig zu kaufen. Vielleicht besorgst du dir da etwas. Wenn man nämlich alleine zu Hause fastet, sind ein paar Kalorien und Vitalstoffe aus Säften für den Allgemeinzustand und Kreislauf auf jeden Fall zu empfehlen. Die Fastensuppe bring auch Mineralstoffe aber so gut wie keine Kalorien.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und wünsche dir eine gute Fastenkur. Bei weiteren Fastenfragen bin ich gerne für dich da.

Ganz liebe Grüße,

Sandra

Zitat von Hanna Müller am 18. Oktober 2019, 9:05 pm Uhr

Hallo zusammen,

ich habe bisher in  den letzten Jahren schon 4-mal mehr oder weniger erfolgreich gefastet. Nach 2 Jahren Pause, will ich einen neuen Versuch wagen. Ich habe diverse Lebensmittelallergien (Milch, Ei, Soja, etc.) und seid einem Jahr nun auch eine Fruktoseunverträglichkeit. Daher möchte ich im Fasten meinem Körper einfach mal eine Pause von den ganzen Einflüssen geben.

Bisher habe ich immer nur mit einem Buch gefastet. Jetzt möchte ich mich beim Fasten etwas begleiten lassen. Daher nun zu meiner ersten Frage: Bisher habe ich am ersten Tag und danach jeden zweiten Tag jeweils morgens einen Einlauf gemacht. Ich habe kein Glaubersalz genommen und keine sonstigen Abführhilfen. Jetzt habe ich hier gelesen und gehört, dass man das kombinieren sollte. Glaubersalz käme bei mir nicht zum Einsatz. Ich würde dann eher einen Abführtee trinken und eben zusätzlich einen Einlauf, wobei sich mir da schon die Frage stellt, wann man dann den Einlauf macht. Also die Frage lautet: Ist es sinnvoll auch einen Abführtee zusätzlich zum Einlauf einzunehmen und wenn ja, wie geht das zeitlich vonstatten.

Desweitern frage ich mich wie das mit den Fastengetränken aussieht. Durch meine Fruktoseintoleranz würde ich vermutlich eher keine frisch gepressten Obst- oder Tomatensäfte vertragen, zumindest nicht, als alleinige Mahlzeit. Sollte ich dann einfach bei Brühe, Tee und Wasser bleiben? Karottensaft könnte ich ja vielleicht mal testen. Aber was anderes fällt mir da gerade nicht ein, oder?

Gibt es noch jemanden, der sich mit vielen Allergien plagt, die ihn auch im Fasten einschränken?

Viele Grüße

Hanna

Hallo Hanna,

Ich habe auch schon gefastet und habe eigentlich nur gute Erfahrungen damit gemacht. Allergien habe ich zum Glück nicht, aber ich könnte auch nach einer langer Zeit wieder mal Fasten.

Liebe Sandra,

vielen Dank für die Rückmeldung. Da ich ein gutes Körpergefühl habe und mich gut fühle, werde ich das Fasten ohne CheckUp beim Arzt starten. Aber ich verstehe natürlich, warum du darauf hinweisen musst.

Dann werde ich auf den Abführtee verzichten, der mich einen Tag ans Haus fesselt und stattdessen einfach direkt am ersten Tag morgens einen Einlauf machen. Mein Körper konnte bisher immer sehr leicht auf Fasten umstellen, so dass ich kaum Hungergefühle habe.

Dass die Säfte natürlich auch Kalorien und Vitalstoffe mitbringen und damit den Allgemeinzustand und Kreislauf beeinflußen, habe ich nicht bedacht. Da werde ich mich dann doch mal durch verschiedene Gemüsesäfte probieren müssen.

Und natürlich muss ich mir zum Fastenbrechen eine Alternative zum Apfel suchen. Aber dazu wird sich bestimmt etwas finden lassen.

Viele liebe Grüße

Hanna

Lieber Daniel,

danke für die unterstützenden Worte. Ich habe mich dieses Mal extra für eine Woche entschieden, in der ich mit meiner Tochter alleine zu Hause bin. Da entfällt das Bekochen des Gatten 😉 und ich habe mehr Zeit für mich.

Ich werde am 2.11 mit 2 Entlastungstagen starten und dann 7 Fastentage dranhängen, um montags dann wieder in mindestens 4 Aufbautage zu gehen. Ich brauche immer eine sehr langsame Gewöhnung ans Essen, sonst rebelliert mein Bauch...

Ich bin sehr gespannt auf das Fasten, da ich physisch in den letzten 2 Jahren (seit dem letzten Fasten) viel durchgemacht habe und das kommt ja bekanntlich im Fasten alles nochmal an die Oberfläche.

Es wäre schön, wenn man hier auch den Austausch mit Gleichgesinnten findet, die zu einer ähnlichen Zeit fasten.

Viele liebe Grüße

Hanna

Liebe Hanna,

ich freu mich, dass ich dir ein paar Inputs geben konnte. Eine Bekannte von mir macht ihr Fastenbrechen immer mit einer grünen Paprika und einer Gurke, auch wegen Fructoseproblemen. Aber im November würde ich das ehrlichgesagt nicht machen, wer weiß, woher das Gemüse kommt...  Vielleicht geht's mit einer Karotte oder Stangensellerie?

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn du von deinen Erfahrungen mit Fasten und Fructoseintoleranz berichtest, sodass andere mit dieser Problematik sich bei dir was abschauen können 🙂

Wünsche dir eine gute Fastenkur und alles Liebe,

Sandra

Liebe Sandra,

es ist gut, sich mit jemandem austauschen zu können. Ich habe in meinem Umfeld leider keine Menschen mit Fastenerfahrung eher Skeptiker.

Das mit dem Fastenbrechen werde ich mir überlegen. Paprika habe ich noch im Garten. Aber ich kann mir vorstellen, dass Möhren oder auch Kartoffeln auch gut funktionieren. Damit fangen Babys schließlich auch an. 😉

Ich werde euch bezüglich meiner Fastenerfahrung mit Fruktoseintoleranz auf dem Laufenden halten. Ein bisschen Zeit habe ich ja noch zur Vorbereitung.

Liebe Grüße

Hanna

 

Hallo liebe Hanna,

ich finde es gut, dass du trotz Skeptiker in deiner Umgebung das Fasten probieren möchtest. Sehr viele Menschen mit Unverträglichkeiten berichten von deutlichen Besserungen nach dem Fasten bzw. nach regelmäßigen Fastenkuren. Das liegt unter anderem daran, dass das Fasten die Regeneration anregt und den Zustand des Darms und der Darmflora verbessert und das wiederum wirkt sich positiv auf vielerlei Ungleichgewichte im Organismus aus.

Dennoch ist es anzuraten, vor einer Fastenkur abzuklären (beim Arzt), ob etwaige Kontraindikationen des Fastens vorliegen. Das gilt für jeden Menschen, der alleine zu Hause fasten möchte.

Ich freue mich auf deine Berichte zu deinen Erfahrungen 🙂

Alles Liebe,

Sandra

Liebe Sandra,

danke für deine aufbauenden Worte. Ich war auf deinen Rat hin heute morgen beim Arzt. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung stehen noch aus, aber von seiner Seite aus gibt ja eigentlich nichts, was gegen ein einwöchiges Fasten spricht. Es gibt mir nochmal ein sichereres Gefühl, wenn der Arzt es bestätigt. Dankeschön.

Ich werde also diese Woche noch alles vorab regeln und wegarbeiten, damit ich mich im Fasten auf mich konzentrieren kann und keine unerledigten Aufgaben im Kopf habe.

Liebe Grüße

Hanna

Liebe Hanna,

super! Du machst eine perfekte Vorbereitung. Das ärztliche OK ist doch voll beruhigend, oder!? Und die To-Do-Liste im Kopf vorher zu bereinigen ist sowieso eine gute Idee. Nur falls du es noch nicht angeschaut hast: ich hab ein Video aufgezeichnet, wie du dich auf das Fasten idealerweise vorbereitest. Vielleicht kannst du dir daraus auch noch den einen oder anderen Tipp rausholen 🙂 Es ist in diesem Beitrag: Anleitung zur Durchführung einer Fastenkur plus Vorbereitung und Einkaufsliste

Alles Gute für deine Fastenkur und bei Fragen bin ich jederzeit hier anzutreffen 😉

Liebe Grüße, Sandra

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  • Hauptbild Gesundheit für Körper und Seele: Chamille White | Shutterstock.com