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Fastenbrechen / Ernährungsumstellung

Servus,

ich faste das erstmal und bin begeistert, obwohl die ersten 4 Tage für mich nicht einfach waren. Kopfschmerzen und Unwohlsein haben es mir nicht einfach gemacht. Doch am 5. Tag hat sich mein mentaler Zustand verändert. Wacher, klarer und ich hatte mehr Energie und konnte deutlich spüren, dass mein Körper in den Fettstoffwechsel umgeschaltet hat. Das war sehr spannend. Ich faste zum einen aus gesundheitlichen Gründen und weil ich das Fasten als Übergang für die Ernährungsumstellung nutzen möchte. Ich wollte eigentlich nur 7 Tage fasten, würde aber eigentlich gern 3 Tage dranhängen weil es mir so gut geht. Kann ich das ohne weiteres machen oder sollte ich noch etwas bedenken ? Kann ich die Aufbautage auch auf 5 Tage verlängern ?

Da ich noch 10 Kilo abnehmen möchte, wollte ich meine Ernährung jetzt auf Basisch oder Low Carb umstellen. Kann mir jemand sagen, worin sich diese beiden Ernährungsformen unterscheiden?  Beide haben wenig Kohlenhydrate aber unterscheiden sich dennoch in der Anwendung von Eiweißprodukten sehr.

Herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen

Liebe Britt,

Gratuliere zu deinem Durchhaltevermögen! Ja, die ersten Tage einer Fastenkur können mitunter schon recht fordernd sein. Ich selbst bekomme oftmals Kopfschmerzen, die ich aber meistens mit einem Einlauf und/oder einem Basenbad gut abfedern kann.

Wenn man prinzipiell das ärztliche OK zum Fasten hat, also keine Kontraindikationen des Fastens aufweißt, ist eine Fastenkur von 5-10 Tagen zu Hause machbar. Wenn du dich also nach 7 Tagen sehr gut fühlst, spricht im Grunde nichts dagegen, bis zu 10 Tage zu fasten. Im Zweifelsfall kannst du ja deinem Hausarzt einen Besuch abstatten, um ganz sicher zu gehen, dass alles passt.

Die Aufbautage kann man natürlich auch auf 5 Tage ausdehnen, das ist sogar anzuraten, wenn man weiter abnehmen möchte. Je langsamer du deine Kalorienzufuhr steigerst, desto besser kann sich dein Stoffwechsel wieder daran anpassen - somit hat der Jo-Jo-Effekt keine Chance.

Wenn man nachhaltig abnehmen möchte, sollte man besser auf eine Ernährungsform umsteigen, die man auch beibehalten möchte. Freilich kann man mal eine Basenkur machen, um den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen und etwas Gewicht zu verlieren, aber diese Kur ist eben nur eine Kur und keine langfristige Ernährungsform. Auch Low Carb sollte nicht dauerhaft betrieben werden, denn unser Körper findest Kohlenhydrate in ihrer komplexen Form sehr gut 🙂

Die Unterschiede zwischen Basisch und Low Carb sind folgende: Während bei der basischen Ernährung durchaus reichlich Obst erlaubt ist, wird dies bei Low Carb sehr reduziert, weil da ja Fruchtzucker enthalten ist. Außerdem sind bei der basischen Ernährung keine tierischen Produkte enthalten, weil diese fast alle säurebildend sind. Ganz allgemein ist eine basische Kur recht eiweißarm, weshalb sie sich in ihrer strengen Form nicht als permanente Ernährungsform eignet. Low Carb hingegen besteht oft zu einem großen Teil aus Eiern, Käse, Quark, Fisch und Fleisch - alles Säurebildner, also auf Dauer sehr schädlich. Gemeinsam haben die beiden Diätformen, dass Gemüse vorkommt - bei Low Carb allerdings auch eher eingeschränkt, da etliche Gemüsesorten schon wieder zu viele KH haben.

Lieben Gruß,

Sandra

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  • Hauptbild Gesundheit für Körper und Seele: Chamille White | Shutterstock.com