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Fastenneuling

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Hallo Sandra,

ich faste das erste mal und heute ist mein 16. Fastentag. Ich hatte zu Anfang auch die Schmerzen in den Beinen und im Rücken, aber das war ab Tag 7 komplett verschwunden. Mir geht es gut und im Kopf hat sich so einiges "bewegt" -> ich denke anders über das Essen nach /kaufe anders ein, höre mehr auf mein Körper, bin ruhiger geworden und nehme mir einfach mehr Zeit für mich selbst. Meine Haut ist auch besser geworden!

Fasten wollte ich allerdings in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen (hatte eine OP, bekomme jetzt bald Lymphdrainage), dass ich dadurch auch Kilos verliere ist natürlich auch ein toller Nebeneffekt.

Nun wollte ich eigentlich 30 Tage fasten, aber alle in meiner Umgebung sagen, dass ich das lieber lassen sollte. Obwohl -> ich fühle mich aber wirklich sehr gut.

Wie gesagt, ich faste das erste mal. Ich bin sonst soweit gesund, nehme keine Tabletten oder habe irgendwelche "Leiden", deshalb faste ich sozusagen "auf eigene Faust" - ohne Arzt.

Meine eigentliche Frage ist: Wie viele Aufbautage sind nötig? Wenn ich 21 Tage faste, dann hätte ich 2 Tage und würde dann in einen Kurzurlaub fahren. Wenn ich  18 Tage faste, dann hätte ich 5 Aufbautage. Was ist besser? Von den 30 Tage fasten lasse ich dieses mal doch lieber ab.

Und dann noch die Frage mit dem Essen? Muss ich zwingend Suppe / Müsli machen oder kann ich die Aufbautage auch ausschließlich mit Obst und Gemüse verbringen?

Aber jetzt noch was ganz wichtiges:  Ich muss Dir ein ganz großes DANKE sagen!!! Ihr habt hier eine ganz ganz tolle und super informative Web-Seite! Ohne diese Seite hätte ich am Tag 5 aufgegeben, weil ich dachte, dass die Gliederschmerzen nicht "normal" sind und ich das fasten einfach nicht vertrage. Als ich hier jedoch las, dass das durchaus "normal" ist, habe ich weiter durchgehalten.

Viele Grüße

Tamy

Hallo,

ich bin zwar nicht Sandra, aber Deinen Beitrag fand ich sehr ansprechend und ich habe mich eine meine erste Fastenzeit erinnert.

Mir ging es ähnlich wie Dir. Auch ich habe aus gesundheitlichen Gründen gefastet. Viele aus meinem Umfeld haben sich interessiert und und mir Ratschläge gegeben. Auch ich habe mich sehr gut gefühlt während des Fastens (dank dieser Seite). Einige Dinge aus dieser Zeit konnte ich auch nach der Fastenzeit fortsetzen, bei anderen Dingen bin ich in „alte Muster“ verfallen.

Was die Aufbautage angeht, habe ich es so gemacht, dass ich nach 14 Tagen 7 Aufbautage gemacht habe. In der Zeit habe ich langsam von Suppen umgestellt auf feste Nahrung. Wie überall beschrieben habe ich mit einem Apfel angefangen (aber nur die Hälfte geschafft). Wichtig ist, dass Du langsam auch wieder Getreide, Eiweiß, Ballaststoffe etc. in den Speiseplan aufnimmst.

Ich faste aktuell auch wieder und habe bereits 14 Tage Vollfasten hinter mir. Sandra hat in einem ihrer Beiträge ein Buch erwähnt „ Fasten für ein neues Lebensgefühl „ und verlinkt. Das habe ich mir bestellt. Dort werden neben dem Vollfasten auch das Basen- und Detox-Fasten beschrieben. Dazu gibt es viele leckere Rezepte im Buch. Nach dem Buch können die Fastenkuren durchaus miteinander verbunden werden. Daher habe ich langsam angefangen von den Vollfasten Rezepten zu den Basenfastenrezepten zu wechseln und kombiniere nun die Detox Rezepte. Alles andere halte ich wie bisher bei. Die Rezepte lassen sich auch prima in die Aufbautage integrieren.

Ich fange nächste Woche an Getreide, Ballaststoffe und Eiweiß zu ergänzen. Die Rezepte übernehme ich auf jeden Fall in meinen Alltag.

Vielleicht kannst Du ja mit meinen Erfahrungen etwas anfangen.

Viele Grüße

Yvonne

Hallo liebe Tami,

erstmal danke für dein Lob bezüglich unserer Arbeit. Es freut mich sehr, dass dir das Heilfastenportal eine Hilfe ist.

Was die Länge deines Fastenvorhabens angeht, muss ich dir sagen, dass dies im Alleingang zu Hause nicht zu empfehlen ist. Solch lange Fastenkuren müssen ärztlich begleitet werden. Wenn man gesund ist, kann man durchaus bis zu 10 Tage zu Hause fasten, aber darüber hinaus bitte nicht im Alleingang. Nun bist du schon weit drüber, daher empfehle ich dir, alles weitere ärztlich abzuklären.

Zu den Aufbautagen ist zu sagen, dass sie mindestens ein Drittel von der Fastenzeit betragen sollen. 2 Tage sind also definitiv zu kurz. In den ersten Tagen ist Obst und Gemüse ideal, es ist ballaststoffreich und regt den Darm an. Aber dann würde ich langsam Getreide, Hülsenfrüchte usw. dazumischen, so wie Yvonne das in ihrem Posting sehr gut beschrieben hat.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass ich dir mit meiner Antwort weiterhelfen konnte,

Sandra

Hallo Yvonne,

Hallo Sandra,

Danke für die schnellen Antworten, sie helfen mir wirklich weiter.

Ich war heute früh zur Blutabnahme, denn es interessiert mich wirklich sehr, ob die Werte durch das Fasten besser geworden sind. Sie waren zwar nicht schlecht, aber der eine oder andere Wert war am Grenzbereich vom "normalen".

Fakt ist, dass ich das Fasten jetzt als festen Punkt in mein Leben mit einbeziehen werde. Ich bin auch sehr interessiert an die "Online-Fastenbegleitung mit Sandra". Ich hoffe, dass das im Oktober / November noch einmal wiederholt wird, denn dann würde ich dort auch gern mitmachen - dieses mal klappt es ja nun leider nicht mehr.

Ich über lege auch, ob ich nicht das intervallfasten 18/6 oder 5/2 anfange. Das soll ja auch gut für den Stoffwechsel sein. Habt Ihr damit Erfahrung?

Das Vollfasten bekommt mir jedenfalls wirklich gut und ich treibe auch Sport dabei. Viele Leute meinen, dass man doch schlapp sein muss, aber das ist gar nicht so - jedenfalls nicht bei mir.

Ich werde mir aber Morgen einen Apfel kaufen und werde ihn mir "als Frühstück" gönnen. Mal schauen, ob ich ihn ganz schaffe. ?

Eine Frage habe ich noch:  Wie sieht es mit Kaffee aus... Ist es ratsam gleich am ersten Tag Kaffee zu trinken oder sollte man damit lieber warten, bis der Magen wieder "auf Touren ist"?

Viele Grüße

Tamy

Liebe Tamy,

na da bin ich aber froh, dass du beim Arzt warst und alles soweit in Ordnung ist.

Und wie hat der Apfel geschmeckt? Sicher ganz sensationell, oder? Was den Kaffee angeht, würde ich langsam anfangen, aber es spricht nichts dagegen, auch schon während der Aufbautage, eine Tasse am Tag zu trinken - das regt die Verdauung an. Du merkst ja selber, wie er dir bekommt.

Matthias und ich praktizieren seit 4 Jahren das 18/6 Intervallfasten. Das können wir sehr gut in den Alltag einbauen - für uns ist ein spätes Frühstück kein Problem und wir kommen leicht auf die 16 Stunden. Wenn du den Link anklickst, findest du unsere genauen Erfahrungen mit Intervallfasten und ein Interview mit dem Fastenarzt Dr. Ruediger Dahlke.

Das 7-tägige Fastenwebinar, welches wir ab 1. Mai anbieten werden, ist immer buchbar, es ist nicht live. Wenn man es bucht, bekommt man täglich ein Video und eine Text-Info zugeschickt, mit den Inhalten, die an dem jeweiligen Fastentag relevant sind. Also zuerst geht es um den Entlastungstag, dann um die Darmentleerung, den Einlauf, später bespreche ich das Wichtigste über die Aufbauzeit usw. Ich spreche auch über mentale Prozesse beim Fasten und auch über meine besten Gesundheits- und Ernährungstipps. Das ist ein schönes Produkt geworden, finde ich ?

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und alles Liebe,

Sandra

Hallo Sandra,

wie schon so viele vorher, möchte auch ich sagen, dass ich deine Videos toll finde. Vor allem deine lockere und motivierende Art find ich super. Bereits vom ersten Video an, war ich überzeugt.

Ich faste nun den dritten Tag (ohne Entlastungstag). Was mich am meisten stört, ist eigentlich dieser mehr oder weniger permanente pelzige Mundraum und der begleitende schlechte Geschmak, der zum Abend echt eklig wird.  Nach dem Gemüsesaft und der Suppe ist dieser nur kurz weg. Kannst du mir hierfür einen Tipp geben? Verschwindet das bei längerem Fasten?

Ich habe seit heute Nachmttag schmerzen in der Nierengegend bekommen. Kann das auch eine Fastenbegleiterscheinung sein und was kann ich dagegen tun.

Ferner wollte ich auch fragen, ob ich zwischen dem Fasten und dem Fastenbrechen noch ein zwei Tage die Methode des Milch-Semmel-Fasten nach FX Mayer einfügen kann. Würde das auch gern testen.

Freu mich auf deine Antwort und dein nächstes Modul morgen.

Liebe Grüße

Claudia

Hallo Sandra,

ich bin’s nochmal?. Nach deinem Modul heute Morgen sind meine Fragen zum Thema Mundraum geklärt. Ich hab das Webinar am Samstag gestartet, somit das erste Modul am Sonntag bekommen, da ich fälschlicherweise davon ausging, dass es mit dem eigentlichen Fasten losgeht, womit ich ebenfalls Sonntag begonnen habe. Da ich im Vorfeld schon mehrere Videos von dir auf YouTube gesehen habe, auch in Bezug auf die Entllastungstage und die Fastensuppe, hatte ich die schon im Vorfeld durchgeführt. Nun hinke ich natürlich mit den Modulen immer einen Tag hinterher, was ich damit ausgleichen wollte, dass ich noch einen Fastentag (evtl Milch- Semmel nach FX Mayer) dranhänge, bevor ich ins Fastenbrechen gehe.

Kurz zu meinem aktuellen Empfinden: seit gestern fühl ich mich in der Früh eher schwach, wobei ich allerdings meinen Herzschlag  sehr stark spüre, so als hätte ich mich sportlich betätigt. Dieser Zustand trägt natürlich nicht gerade dazu bei, dass ich mich bewegen möchte. Im Liegen beruhigt sich’s zum Glück wieder.

Momentan bin ich am überlegen, ob es Sinn macht, noch ein paar Fastentage dranzuhängen, um auch in den Zustand der mehrfach beschriebenen Leichtigkeit und der Euphorie zu kommen. Den habe ich leider noch nicht erreicht?. Aber,.... noch bin ich vom Fasten überzeugt und irgendwie auch stolz, dass ich die Disziplin aufbringe.

Guten Mutes wünsch ich einen schönen Tag

Liebe Grüße

Claudia

Liebe Claudia,

zunächst mal vielen Dank für deine lobenden Worte. Ich freue mich sehr, dass dir mein Fastenprogramm gefällt ?

Ja, das unangenehme Mundgefühl und der Geruch sind beim Fasten leider eine sehr häufige Begleiterscheinung. Ich habe mich im Modul 4 dieser Thematik gewidmet, vermutlich ist das dein nächstes Modul ? Es gibt einige natürliche Möglichkeiten, wie man den Mundgeruch verbessert, und zwar:

  • zwischendurch ein Salbeiblatt oder ein Kardamomkapsel kauen und dann ausspucken - das erfrischt den Atem sehr.
  • beim Zähneputzen auch die Zunge reinigen, z.B. mit einem speziellen Zungenreiniger oder einfach einem Löffel den Belag sanft herunterziehen.
  • und das Ölziehen ist auch eine wunderbare Methode, auch abseits des Fastens, das Mundgefühl und die  Mundhygiene zu verbessern

Was deine Schmerzen angeht, kann ich natürlich keine Diagnose stellen. Es kann beim Fasten dort und da mal zwicken und zwacken, gerne auch im Rückenbereich - gerade zu Beginn. Wärmeflasche auflegen oder ein Vollbad nehmen und viel trinken kann da schon Linderung bringen. Wenn die Schmerzen allerdings nicht aufhören, auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen.

Es ist eine gute Idee, an das "Buchinger-Fasten" einige Tage Mayrkur anzuhängen. Ich selbst bin zwar nicht so ein Fan von der älteren Variante der Milch-Semmel-Kur, sondern ich bevorzuge die neuere Version mit Gemüsesuppe und Buchweizen- oder Dinkelbrötchen. Ich habe da sogar einen Artikel darüber geschrieben, inkl. Video, wie man die Brötchen macht, schau mal: F.-X.-Mayr-Kur.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute bei deiner Fastenkur und schicke dir liebe Grüße,

Sandra

Liebe Claudia,

ich habe gerade gesehen, dass du nochmal geschrieben hast. Meine Antwort bezieht sich auf deine erste Anfrage. Nun zu deiner zweiten:

Das Schwächegefühl und das Wahrnehmen eines verstärkten Herzschlags kenne ich auch gut beim Fasten. Das deutet auf einen schwachen Kreislauf hin und man kann versuchen, mit Ingwertee, einem Löffel Honig, etwas Salz in der Fastensuppe dagegenzusteuern. Auch Trockenbürstenmassagen und kalte Güsse in der Dusche (zumindest an den Beinen) können gut helfen. Sollte es nicht besser werden und jeden Tag so sein, kannst du aber auch ohne weiteres eine sanftere Fastenmethode einleiten. Also entweder gleich die Mayr-Kur oder das Basenfasten. Es reicht oft schon, einfach nur einen Apfel am Tag zu essen, damit sich der Kreislauf stabilisiert. In dem Fall ist nur zu beobachten, ob dein Darm von selbst ausscheidet, denn dann brauchst du keine regelmäßigen Einläufe mehr.

Es ist auch bei mir nicht jede Fastenkur gleich. Manchmal bin ich durchgehend gut gelaunt und manchmal macht mir der Kreislauf ständig zu schaffen. Das kann auch mit dem Wetter zusammenhängen, habe ich bemerkt. Aber ob Hochgefühl oder Kreislauftief, dein Körper profitiert vom Fastenstoffwechsel. Warte mal ab, wie es morgen ist und dann entscheide nach Gefühl, wie du weitermachst. Und ich bin ja auch noch da ?

Alles Liebe,

Sandra

Liebe Sandra,

habe gerade deine aufmunternden und liebe Worte gelesen. Vielen herzlichen Dank dafür. Jetzt gehts mir schon besser☺️

Das mit dem Ölziehen habe ich heute Morgen nach deinem Model gleich probiert und es funktioniert ganz gut. Ich werde es weiter anwenden.

Liebe Grüße

Claudia

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  • Hauptbild Gesundheit für Körper und Seele: Chamille White | Shutterstock.com