Blogheim.at Logo

Das Gesundheitsforum

Diskutiere mit anderen Mitgliedern und teile deine Erfahrung. Wir können keine Gewähr für die hier veröffentlichten Tipps übernehmen. Im Zweifel bitten wir um Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker. Es gelten die Nutzungsbedingungen unserer Webseite.

Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Vergessen zu atmen

Hallo Ihr Lieben,

gleich vorweg, ich leide seit einiger Zeit unter Panikattacken, die meist beim Autofahren oder einkaufen auftreten.

Nun zu meinem Anliegen.

Zu diesen Panikattacken, begleitet mich seit ein paar Wochen etwas sehr seltsames. Nicht immer, aber schon des Öfteren. Wenn ich mich Abends hinlege und eigentlich schon am einschlafen bin, schrecke ich auf, mein Herz klopft und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich vergessen habe wieder einzuatmen. Die letzten Male, die ich wirklich an einer Hand abzählen kann, passierte das 1-3 mal und danach bin ich eingeschlafen. Aber letzte Nacht habe ich nicht nur leichte, sondern extreme Panik bekommen. Ich hatte das Gefühl mich ganz stark direkt auf meine Atmung konzentrieren zu müssen, dass ich nicht wieder vergesse einzuatmen. Sicher werde ich dazu einen Arzt aufsuchen! Ich kann zB eine Schlafapnoe nicht vollkommen ausschließen, aber ich bin mir fast sicher, dass es etwas psychisches ist. Vielleicht hat ja hier jemand etwas ähnliches hinter sich oder erlebt? Vielleicht gibt es einige Atemübungen oder andere Tricks?

Grüße, von einer heute sehr müden und leicht angespannten Fragestellerin ?

Liebe Miss Nature,

danke für deine Nachricht. Genau das, was du beschreibst, habe auch ich gehabt. Es war eine Zeit, in der ich eine Trennung von meiner ehemaligen Partnerin durchlebte. Psychisch war ich alles andere als stabil. Ich erinnere mich gut, wie ich eindeutig auf die Atmung "vergessen" hatte und aufschreckte in der Nacht, nach Luft ringend. In meinem Fall war es eindeutig psychisch bedingt, auch wenn ich sogar später ein schulmedizinisches Schlafprofil (ohne Befund) erstellen lies.

Mein Tipp: Ja, auf jeden Fall schulmedizinisch beim Arzt deines Vertrauens abklären lassen, um eben einiges ausschließen zu können. Dr. Google ist hier einfach zu wenig.

Parallel dazu ist es für niemanden schlecht, sich dem Stress, der Angst vor Veränderung und somit der eigenen Psyche zu stellen: Was beunruhigt mich, wo bin ich gefangen, wie möchte ich wirklich leben... Auch hier hilft Begleitung: Psychotherapeuten, Psychologen, Heilpraktiker oder Humanenergetiker - Alles hat seinen Platz und seine Berechtigung. Persönlich würde ich mich nicht scheuen, mich auf die für mich stimmige Art beraten zu lassen.

Hier noch ein Artikel, wenn dich das Thema Veränderung im eigenen Leben interessiert.

Liebe Grüße,
Matthias

Danke für deine Antwort Matthias!

Da bei mir in der Familie grade sehr viel los ist, Krankheit, Umzüge usw, denke ich, dass es evtl daran liegen könnte. Dazu kommt dass ich ein hochsensibler Mensch bin, was nach außen nicht sichtbar ist. Alles spielt sich innen ab.

Ärztlich werde ich das aber sicher noch abklären lassen.

Vielen lieben Dank erstmal! 🙂

Liebe Miss Nature,

das hatte ich vor einigen Jahren auch, manchmal tagsüber, aber fast jeden Abend, da konnte ich darauf warten, kam eine Panick-Attacke. Es war so gruselig, daß ich mich kaum noch getraut habe, mich ins Bett zu legen. Ich hatte damals beides, sowohl privat als auch beruflich sehr viel Stress.

Dann habe ich zufällig mit Hatha-Yoga angefangen. Ich hatte eine sehr gute Lehrerin und war an einer kleineren Yogaschule. Zu Beginn jeder Stunde haben wir mind. 15 Minuten Atemübungen gemacht und das hat die Lösung des Problems gebracht. Sie hat uns zum Beispiel beigebracht, wie man in Stress- oder Angstsituationen atmen soll, oder wenn man Schlafstörungen hat, oder Energieblockaden/ Müdigkeit. Beispielsweise wenn ich jetzt auf meiner Arbeitsstelle großen Stress habe und denke, ich kollabiere gleich, gehe ich in die Kaffeeküche und mache 4-5 Minuten ganz einfache Atemübungen: ganz langsames und tiefes ( in den Bauchraum) einatmen, dann Atem ein paar Sekunden anhalten, dann in langsamen tiefen Zügen ausatmen. Ich kann das jetzt schlecht erklären, es ist gut, wenn mal instruiert wird. Es gibt für jedes mentale Problem eine spezielle Atemtechnik. Du kannst ja auch mal probieren, ob Dir Yoga gut tut.

Für mich ist es super, mein Mann kann damit überhaupt nichts anfangen, der geht lieber schwimmen....

Ja, aber Atemtechniken erlernen, das hilft auf jeden Fall, ich bin dankbar, auch weil man keine weiteren Hilfsmittel dazu braucht.

Gute Besserung für Dich!

L.G. Kasi

 

Hallo Kasi,

das klingt ja wirklich ganz nach mir! Ich werde mich darüber mal belesen und schauen ob es sowas vielleicht bei mir in der Nähe gibt.

Vielen lieben Dank für deine Antwort und deinen Erfahrungsbericht!

Liebe Grüße ??

Bei mir war es einfach genau so

Ist das gefährlich?

Hallo Miss Nature,

du hast ja schon einige gute Tipps bekommen. Ich wollte nur noch kurz eine mögliche Erklärung des Phänomens beitragen. Wie wir wissen kann die Psyche unsern Körper extrem beeinflussen. Gerade wenn man Panikattacken hat und hyperventiliert kann es dazu kommen, dass das Atemzentrum im Hirnstamm, welches für gewöhnlich automatisch läuft, „überlistet“ wird und für eine kurze Zeit „ausgeschaltet“ wird. Die Folge: wir bekommen kaum Luft und müssen uns stark auf Atmen konzentrieren. Da die Panikattacken wie du sagst, psychischer Natur sind, ist es sehr ratsam einen Therapeuten aufzusuchen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das der einzige langfristige Weg der Besserung ist.

Gute Besserung und liebe Grüße

Die letzten Beiträge

Kaffee und Autophagie
FSME Heilbar?
Herzlich Willkommen!
Fastensuppe
Wie oft Fasten?

Neue Themen

Kaffee und Autophagie
Ist ein Einlauf nötig auch wenn m …
Fastensuppe
natürliche Alternative zum Einlau …
Übelkeit und Herzpochen
Getreidekaffee während des Heilfa …
Teile diesen Beitrag und unterstütze unsere Arbeit!

Bildquellen

  • Hauptbild Gesundheit für Körper und Seele: Chamille White | Shutterstock.com