Probleme der Schilddrüse erkennen: Unterfunktion und Überfunktion

Die Schilddrüse und ihre Hormone spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel. Störungen der Schilddrüsenfunktion wirken sich deshalb sowohl körperlich als auch psychisch aus. Hier erfährst du alles über das kleine, aber wichtige Organ.

Was ist die Aufgabe der Schilddrüse?

Die Schilddrüse hat Wechselwirkungen mit sehr vielen Körperfunktionen, Hormonen und dem Stoffwechsel. Eine wichtige Rolle für die Schilddrüsenfunktion und die Bildung der Schilddrüsenhormone spielt die Jod-Versorgung. Kommt es zu Störungen in dem Organ, führt das zu einer Vielzahl von Symptomen. Hierzulande ist rund jeder Dritte von einer Funktionsstörung der Schilddrüse betroffen – oft ohne es zu wissen (1). Zu den Schilddrüsenerkrankungen gehören die Schilddrüsenüberfunktion, die Schilddrüsenunterfunktion, die Bildung eines Kropfs, Knotenbildung sowie der Schilddrüsenkrebs.

Hier erfährst du, was die Schilddrüse ist, wie sie funktioniert und welche typischen Anzeichen es für Schilddrüsenerkrankungen gibt.

Wie ist der Aufbau der Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse und besteht aus zwei Drüsenlappen. Sie liegen unterhalb des Kehlkopfes bzw. über dem Übergang von Hals zu Brust jeweils links und rechts der Luftröhre. Der Isthmus, ein schmaler Gewebestreifen, verbindet die beiden Hälften. Dadurch hat die Schilddrüse in etwa die Form eines H oder eines Schmetterlings. Sie kann von Mensch zu Mensch aber sehr unterschiedlich aussehen. Eine festere Kapsel aus Bindegewebe umgibt und schützt die weichen Schilddrüsenlappen. Die Zellen der Schilddrüse sind von Lymphflüssigkeit umgeben. Die Lymphe fließt über Lymphgefäße und die am Hals liegenden Lymphknoten ab.

Die Größe der Schilddrüse ist individuell unterschiedlich. Meist wiegt sie zwischen 20 und 50 Gramm und ist insgesamt rund sieben bis zehn Zentimeter breit. Bei Frauen ist die Schilddrüse in der Regel deutlich kleiner als bei Männern.

Welche Schilddrüsenhormone gibt es?

Die Zellen der Schilddrüse bilden eine ganze Reihe verschiedener Hormone. Die beiden wichtigsten sind das Triiodtyhronin (T3) und das Thyroxin (Tetraiodthyronin, T4). Sie sind immer dann gemeint, wenn von den „Schilddrüsenhormonen“ gesprochen wird. Die Schilddrüse produziert vor allem T4. Dieses wird oft erst in den Zielzellen in das vielfach stärker wirksame T3 umgewandelt.

Die Konzentration von T3 und T4 wird durch das Hormon TSH (Thyreotropin oder Thyreoidea-stimulierendes Hormon) gesteuert. TSH wird bei sinkendem T3- und T4-Spiegel von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) freigesetzt und regt die Produktion von T3 und T4 an. Das TSH wiederum unterliegt einer Regulierung durch den Hypothalamus und das dort gebildete TRH (Thyreotropin Releasing Hormon).

Zwei weitere Hormone hängen eng mit der Schilddrüse zusammen, gehören jedoch zu einem gänzlich anderen Regulationskreis: Das Parathormon und das Calcitonin. Beide regulieren den Calciumhaushalt im Körper und haben dabei entgegengesetzte Wirkung. Calcitonin senkt und Parathormon erhöht den Calciumspiegel. Calcitonin wird in bestimmten Zellen der Schilddrüse gebildet. Parathormon stammt aus den Nebenschilddrüsen. Die Nebenschilddrüsen sind vier nur etwa einen halben Zentimeter große Drüsen, die auf der Rückseite der Schilddrüsenlappen eingebettet sind. Im Folgenden geht es aber ausschließlich um die klassischen jodhaltigen Schilddrüsenhormone T3 und T4.

Funktion der Schilddrüse

Die Schilddrüse kann Jod speichern (mehr dazu unten) und bildet mit Hilfe des Jods die Schilddrüsenhormone Triiodtyhronin (T3) und Thyroxin (T4). T3 und T4 erfüllen eine Vielzahl von Funktionen im Körper:

  • Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz
  • Steigerung der Muskelfunktion
  • Anregung des Zucker- und Fettstoffwechsels sowie des Cholesterinabbaus
  • Steigerung der Darmmotorik
  • Anregung der Sekretion von Talg und Schweiß in der Haut
  • Erhöhung von Energieverbrauch, Sauerstoffverbrauch, Glucoseaufnahme und Körpertemperatur
  • Steigerung der Nervenerregbarkeit
  • Regulation der Zellteilung und des Wachstums
  • Wichtiger Faktor bei der embryonalen Entwicklung, bei der Bildung des Skeletts und des Nervensystems

Diese Funktionen bedingen die typischen Symptome einer Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse (siehe unten).

Bedeutung der Jod-Versorgung für die Schilddrüse

Für die Bildung der beiden wichtigsten Schilddrüsenhormone T3 und T4 wird Jod benötigt. Ein Erwachsener sollte pro Tag deshalb rund 200 µg Jod zuführen. Dieser Bedarf lässt sich nur schwer über die Ernährung decken. Der Grund sind unsere jodarmen Böden. Im Meer findet sich jedoch viel Jod, deshalb gehört Seefisch (Meeresfisch) zu den jodreichsten Nahrungsmitteln. Da Seefisch allerdings hohe Schadstoffbelastungen aufweisen kann und die Meere überfischt sind, kann man den Konsum von Seefisch nicht empfehlen. Die Hauptquelle für Jod ist hierzulande das jodierte Speisesalz.

Dadurch, dass auch Tierfutter immer häufiger Jod zugesetzt wird, haben auch Milch und Eier heute einen Jodgehalt, der zur Jodversorgung beiträgt. Eine sehr gute vegane Möglichkeit der Jodversorgung stellen kleine Mengen von Algen dar, die unter ökologischen Bedingungen gezüchtet werden:

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Folgen von Jodmangel auf die Schilddrüse

Besteht ein Jodmangel, versucht der Körper, diesen durch eine Vermehrung des Schilddrüsengewebes auszugleichen. Die Schilddrüse vergrößert sich. Ein Kropf entsteht. Doch Jodmangel hat auch weitere Folgen. Er kann bei werdenden Müttern die Entwicklung des Ungeborenen beeinträchtigen. Bei Kindern führt Jodmangel zu Entwicklungsdefiziten. Erwachsene haben neben dem Kropf auch mit Störungen der Fruchtbarkeit zu kämpfen.

Zu viel Jod?

Die meisten Menschen in Deutschland und Österreich sind mit Jod eher unter- als überversorgt. Kropfbildung tritt immer noch häufig auf, was durch Jodmangel bedingt ist. Ohne einen nachgewiesenen Mangel sollte man dennoch nicht zu Tabletten mit Jod greifen, ansonsten kann es zu einer Jodüberversorgung kommen (2). Auch bei der Zufuhr von Algen und Algenpräparaten, die sehr jodreich sind, sollte man vorsichtig sein und sich an die Verzehrsempfehlungen halten.

Aufpassen müssen auch Schilddrüsenerkrankte, denen der Arzt eine möglichst geringe Jodzufuhr verordnet hat. Darum wird bei Schwangeren in der Regel zuerst die Schilddrüse untersucht, bevor die Jodtabletten verordnet werden.

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Mikronährstoffe für die Schilddrüse

Nicht nur Jod ist für eine normale Schilddrüsenfunktion von Bedeutung, sondern zahlreiche andere Mikronährstoffe, wie beispielsweise Magnesium, Selen, Zink, Eisen, Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D. Leere Mikronährstoff-Speicher können die Schilddrüsenfunktion negativ beeinflussen. Daher ist anzuraten, einen Mikronährstoff-Status durchführen zu lassen und wenn Mängel nachgewiesen werden, diese mittels geeigneter Präparate gezielt aufzufüllen. Dazu ist es wichtig, einen Spezialisten, z.B. Orthomolekularmediziner, aufzusuchen, der dich durch eine solche Therapie begleitet.

Wie erkenne ich Schilddrüsenprobleme? Erkrankungen der Schilddrüse und ihre Symptome

Es gibt eine ganze Reihe von Auffälligkeiten und Erkrankungen der Schilddrüse. Die Häufigsten haben wir für dich im Folgenden aufgelistet. Hier erfährst du auch, welche Anzeichen auf eine Schilddrüsenüberfunktion oder Schilddrüsenunterfunktion hindeuten können.

Mach den Schlucktest

Das Forum-Schilddrüse, eine Vereinigung von Schilddrüsenspezialisten und Ärzten, liefert viele hilfreiche Informationen für Patienten. Dort findet man auch eine Anleitung für den Schlucktest. Dieser kann dir schnell und einfach einen Hinweis geben, ob deine Schilddrüse vergrößert ist oder größere Knoten aufweist.

  • Nimm ein Glas Wasser und stelle dich vor einen Spiegel.
  • Trinke einen Schluck Wasser, lege beim Schlucken den Kopf in den Nacken.
  • Betrachte den Bereich unter dem Kehlkopf und über dem Schlüsselbein beim Schlucken im Spiegel.
  • Fällt dir beim Schlucken eine Schwellung in diesem Bereich auf? Dann solltest du einen Arzttermin vereinbaren und die Schilddrüse anschauen lassen.

Sorgen machen musst dir dann aber nicht. Es muss nicht immer eine Veränderung der Schilddrüse dahinterstecken. Da Veränderungen aber oft nicht oder sehr spät erkannt werden, kann es ein hilfreicher Hinweis sein, gerade im Hinblick auf eine beginnende Kropfbildung.

Kropf (Struma), Knoten und Schilddrüsenkrebs

Vergrößert sich die Schilddrüse deutlich, spricht man von einem Kropf (medizinisch: Struma). Bei Jodmangel wächst die Schilddrüse, um das fehlende Jod zu kompensieren. Je nach Region hat ungefähr jeder sechste bis dritte Erwachsene einen Kropf. Wird die Schilddrüse zu groß, kann sie auf Luft- und Speiseröhre drücken. Ansonsten ist ein Kropf jedoch weitgehend harmlos.

Ein größeres Risiko ist mit Knoten in der Schilddrüse verbunden. Diese treten oft (aber nicht immer) gemeinsam mit einem Kropf auf. Die meisten Knoten sind jedoch nicht bösartig, nur selten sind sie ein Hinweis auf Schilddrüsenkrebs. Man unterscheidet hier die folgenden Arten:

  • Heiße Knoten sind Gewebebereiche mit gesteigerter Schilddrüsenfunktion. Sie entstehen meist durch Jodmangel und können zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen.
  • Kalte Knoten zeigen weniger Aktivität als das umliegende Schilddrüsengewebe. Aus ihnen kann sich in seltenen Fällen Schilddrüsenkrebs entwickeln.
  • Schilddrüsenkrebs ist sehr selten und lässt sich zum Glück oft gut behandeln. Nur vier von 100.000 Einwohnern sind betroffen.

Da Knoten in der Schilddrüse meist nicht schmerzen oder sich anderweitig bemerkbar machen, erkennt man sie selbst oft kaum. Anzeichen können ein Kropf oder die unten genannten Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion oder -unterfunktion sein.

Wie erkenne ich eine Schilddrüsenüberfunktion?

Die Schilddrüsenüberfunktion ist mit einer Bildung zu großer Mengen an Schilddrüsenhormonen (Hyperthyreose) verbunden. Die Ursache kann zum Beispiel Morbus Basedow sein (siehe unten) oder auch eine Autonomie der Schilddrüse. Von Autonomie spricht man, wenn Teile der Schilddrüse nicht mehr auf die hormonelle Regulation durch die Hypophysenhormone reagieren. Es treten oft die folgenden typischen Beschwerden durch den zu hohen Hormonspiegel auf.

Eine Frau mit SchilddrüsenproblemenSymptome der Schilddrüsenüberfunktion

  • Schwellungen am Hals, Schluckbeschwerden oder Heiserkeit durch eine vergrößerte Schilddrüse
  • Ruhelosigkeit und Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen
  • Zittern, Muskelschwäche oder Muskelschmerzen
  • Starkes Schwitzen oder warme Haut, Hitzeempfindlichkeit
  • Beschleunigter Herzschlag bis hin zum Herzrasen, hoher Blutdruck
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Brüchige Haare und Nägel, Haarausfall
  • Gerötete, lichtempfindliche oder verschwollene Augen
  • Dunkle oder helle Flecken (Vitiligo) auf der Haut
  • Durchfall
  • Menstruationsstörungen und verminderte Libido / Potenz

All diese Symptome können natürlich auch andere Ursachen haben. Erkennst du dich darin jedoch wieder und hast das Gefühl, dass verdächtig viele dieser Symptome auf dich zutreffen, sollte ein Arzt die Schilddrüsenwerte im Blut bestimmen und eine Tastuntersuchung der Schilddrüse durchführen.

Wie erkenne ich eine Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse werden zu wenig Schilddrüsenhormone (T3 und T4) gebildet. Diese Hormone können durch Medikamente (L-Thyroxin) ersetzt werden. Meist werden diese Medikamente ein Leben lang verordnet, da aus schulmedizinischer Sicht fast alle Formen der Schilddrüsenunterfunktion nicht heilbar sind. Typisch für eine Unterfunktion der Schilddrüse ist ein langsamer und schleichender Beginn. Symptome werden dadurch oft lange Zeit nicht wahrgenommen oder nicht der Schilddrüse zugeordnet. Viele der Beschwerden werden auch als Folgen der Wechseljahre oder eines steigenden Lebensalters interpretiert.

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Symptome der Schilddrüsenunterfunktion

  • Schnelles Frieren, Kälteempfindlichkeit
  • Erschöpfung, großes Schlafbedürfnis, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit
  • Die Haut ist blass, trocken und kühl
  • Haarausfall und spröde, brüchige Haare und Nägel
  • Gewichtszunahme ohne Änderung der Ernährung
  • Erhöhtes LDL- Cholesterin
  • Depressive Verstimmungen
  • Muskelschmerzen, steife oder schwache Muskeln
  • Nachlassendes Gedächtnis
  • Langsamere Reflexe und verlangsamte Sprache
  • Tiefe Stimme, Heiserkeit
  • Verstopfung
  • Unregelmäßiger weiblicher Zyklus, Empfängnisprobleme, unerfüllter Kinderwunsch
  • Aufgeschwemmte Beine, Arme, Gesicht oder Wassereinlagerungen in den Augenlidern (Myxödeme)
  • Manchmal tritt auch ein Kropf auf

Wenn du mehrere dieser Symptome bei dir oder jemandem in deinem Umfeld entdeckst, kann ein Arztbesuch sinnvoll sein. Dieser kann bei Bedarf die Schilddrüsenfunktion schnell und einfach abklären.

Auch ist es möglich einen Schnelltest zu machen, der Hinweise liefert, aber nicht den Arztbesuch ersetzt:

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Autoimmunerkrankungen: Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis

Ursache für eine Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse können verschiedene Autoimmun-Reaktionen sein. Bei Autoimmunerkrankungen greift das Abwehrsystem des Körpers das körpereigene Gewebe an. Bei Morbus Basedow und Hashimoto richtet sich diese Reaktion gegen das Schilddrüsengewebe. Die Symptome entsprechen größtenteils der entstehenden Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse.

  • Hashimoto-Thyreoditis: Es kommt zu einer chronischen Schilddrüsenentzündung. Im Anfangsstadium entsteht manchmal eine Überfunktion, langfristig gesehen eine Unterfunktion der Schilddrüse. Meist tritt Hashimoto im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
  • Morbus Basedow: Eine der Hauptursachen für die Schilddrüsenüberfunktion. Im Körper werden Antikörper gebildet, die die Schilddrüse aktivieren und die Bildung von Schilddrüsenhormonen unkontrolliert erhöhen. Morbus Basedow ist oft mit Symptomen der Augen und des Bindegewebes verbunden.

Wie werden Schilddrüsenprobleme behandelt?

Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion

Hier findest du unseren Fachartikel über die Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten bei Schilddrüsenunterfunktion.

Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion

Hier findest du weiterführende Informationen zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion.

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Quellenangaben

  1. Reiners C, et al. Prevalence of Thyroid Disorders in the Working Population of Germany: Ultrasonography Screening in 96,278 Unselected Employees. Clinical Research Report 2004;14(11):926-932
  2. Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: http://www.endokrinologie.net/krankheiten.php
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Bildquellen

  • Schilddrüsenprobleme erkennen: Stasique | Shutterstock.com
  • Diagnose Schilddrüsenprobleme: Kateryna Kon | Shutterstock.com
Dr. Silvia Nold

Dr. Silvia Nold ist promovierte Biologin und hat eine abgeschlossene Ausbildung als pharmazeutisch-technische Assistentin mit Schwerpunkt Ernährungslehre. Sie war mehrere Jahre in der medizinischen Diagnostik tätig. Dr. Nold schreibt für Lanaprinzip Publishing e.U. über Themen der Biologie, Medizin und Ernährung.