Allergien: Symptome, Ursachen und natürliche Hilfe

von Dr. Silvia Nold

Was sind die Ursachen und Symptome von Allergien? Allergien werden immer häufiger, jeder Dritte ist betroffen. Umweltgifte, unser Lebensstil, Hygienemaßnahmen, zu wenig Kontakt mit Tieren und Keimen: Das alles könnte zu den steigenden Zahlen beitragen. Wie kann ich einer Allergie auf natürliche Weise vorbeugen?

Mögliche Allergie-Symptome

Vor allem im Frühjahr niest und schnieft es an jeder Ecke und viele können die ersten Sonnenstrahlen gar nicht richtig genießen. Bist du vielleicht sogar selbst betroffen und hast mit verschiedensten Allergien zu kämpfen? Dann sind dir diese Symptome vermutlich vertraut:

• Brennen, Tränen und Jucken der Augen
• Gereizte Schleimhäute, Schwellungen
• Niesen, Fließschnupfen, trockene Nasenschleimhäute
• Juckreiz, Hautrötungen, Ausschlag
• Husten
• Atemnot und asthmatische Anfälle
• anaphylaktischer Schock

Darüber hinaus gibt es noch weitere unspezifischen Anzeichen wie Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl und Probleme mit dem Darm, die sich oftmals nicht sofort einer Allergie zuordnen lassen.

Was passiert bei einer Allergie?

Bei jeder Art von Immunabwehr passiert im Grunde dasselbe. Der Organismus erkennt einen Fremdkörper und befördert diesen mit allen verfügbaren Mitteln wieder aus dem Körper. Diese Funktion unseres Immunsystems ist überlebensnotwendig und äußerst nützlich, wenn es sich um unerwünschte Krankheitserreger handelt. Werden aber harmlose Reize, wie Pollen oder Nahrungsmittel als Gefahr wahrgenommen, reagiert der Körper mit einer überschießenden Abwehrreaktion, die mit entzündlichen Prozessen einhergeht.

Was sind die Ursachen für allergische Erkrankungen?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Es gibt zwar viele Theorien zur Entstehung von Allergien, allerdings keine gesicherten Erkenntnisse. Trotz des steigenden Lebensstandards und der verbesserten hygienischen Bedingungen nimmt die Allergiehäufigkeit weiter zu. Mittlerweile sind etwa 30-40 % der Weltbevölkerung von einer oder mehreren Allergien betroffen. 90 % sind der Typ-1 Allergie mit Sofortreaktion zuzuordnen.

Typ-1 Allergie – Sofortreaktion

Bei dieser am häufigsten vorkommenden Art muss vorher ein Erstkontakt mit dem Allergen stattgefunden haben. Dieser verläuft meistens ohne Symptome. Erst beim 2. Kontakt und nach Bildung eines Antikörper-Antigen-Komplexes kommt es zur allergischen Reaktion. Binnen kürzester Zeit werden beträchtliche Mengen an Zytokinen, vorwiegend Interleukin 4 (IL-4), freigesetzt. In weiterer Folge gerät das Immunsystem in eine unkontrollierte Dysbalance, in der sich „Förderer“ (Interleukin 4) und „Bremser (Interleukin 10)“ gegenüberstehen. Die Freisetzung des Botenstoffes Histamin ist dabei für die unangenehmen Symptome verantwortlich.

Typ-1 Allergien:

Pollenallergie
• Kreuzallergie
• Hausstaubmilben-Allergie
• Tierhaarallergie
• Insektengift-Allergie
• Allergisches Asthma
• Quincke-Ödem

Was begünstigt eine Allergie?

• Umweltverschmutzung (Chemikalien in Luft, Böden, Wasser…usw.)
• Belastungen im Haushalt (chemische Stoffe, giftige Substanzen, Tabakrauch, Schimmel)
• Belastungen am Arbeitsplatz
Ernährung (stark verarbeitete Nahrungsmittel, Fast Food, Zusatzstoffe, Pestizide, übermäßiger Zuckerkonsum, einseitige Ernährung)
• Krankhaft veränderte Darmflora, Leaky gut, Antibiotikabehandlung
• Anhaltender Stress, psychische Belastungen
• Vererbung
• Kaiserschnittgeburt

Warum steigt die Zahl der Allergiker?

Die Zahl der Allergiker stieg in den letzten Jahrzehnten stark an. Insgesamt ist hierzulande inzwischen rund jeder Dritte betroffen. 35,8 Prozent der Frauen und 24,1 Prozent der Männer leiden an einer Allergie (1). 15 Prozent der Deutschen haben Heuschnupfen. Auch die Zahl der Menschen mit allergischem Asthma steigt. Fast jeder Zehnte entwickelt im Laufe seines Lebens Asthma. Dass die steigende Zahl der Allergien bedenklich ist, bestätigen viele Forscher.

Das deutsche Robert-Koch-Institut warnt, dass von einer „wichtigen, häufigen und die Lebensqualität Vieler beeinträchtigenden Volkskrankheit“ gesprochen werden muss (2). Hier erfährst du, woher die steigende Zahl der allergischen Erkrankungen kommt und ob eine Vorbeugung möglich ist. Woran liegt es, dass unser Körper immer öfter auf harmlose Auslöser mit einer übersteigerten Reaktion reagiert? Forscher vermuten eine Reihe unterschiedlicher Gründe, von denen wahrscheinlich mehrere in Kombination zutreffen.

Unsere Umwelt und unser Lebensstil steigern das Allergierisiko

Der schnelle Anstieg der Allergien betrifft in erster Linie Industrieländer und kaum die ländlicheren Regionen der Entwicklungsländer. Ein Zusammenhang mit Umwelt und Lebensstil liegt also nahe. Wir haben deutlich häufiger Kontakt mit Allergenen, als es die vorhergehenden Generationen hatten oder als es in wenig industrialisierten Ländern der Fall ist. Je häufiger der Kontakt mit Allergenen, desto eher entwickelt sich eine Allergie. Dazu kommen Belastungen durch Autoabgase, Zigarettenrauch und verschiedene Umweltgifte. Auch fehlende Bewegung, ständiger Stress und eine schlechte Ernährung können zu Allergien beitragen, da sie das Immunsystem schwächen.

Die Hygiene-Hypothese: Weniger Kontakt zu Bakterien

Früher hatten Menschen ständig Kontakt zu einer Vielzahl von Keimen und zu Nutztieren wie Kühen. Haben Kinder bereits im jungen Alter (unter einem Jahr) Kontakt zu Milchkühen und halten sich in Ställen auf, sinkt das Risiko für Asthma, Heuschnupfen und Hauterkrankungen (3). Der Schutz vor Allergien war am effektivsten, wenn die Kinder in den nächsten Jahren weiterhin regelmäßig Kuhställe besuchten. Als Grund wird vermutet, dass das Immunsystem durch die Vielzahl verschiedener Keime angeregt und trainiert wird.

Bedeuten weniger Parasiten mehr Allergien?

Unsere Vorfahren hatten mit etlichen Erkrankungen und Parasiten zu kämpfen. Ein Beispiel sind Würmer, von denen früher fast jeder befallen war. Seit einigen Jahren beschäftigen sich Forscher mit der Wirkung, die Würmer auf das Immunsystem haben. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Wurmbefall das Allergierisiko senkt. Da Würmer jedoch auch schädliche Wirkungen haben, versuchen Wissenschaftler, bestimmte Proteine oder Wirkstoffe zu identifizieren, die für die Schutzwirkung des Wurmbefalls verantwortlich sind. In Zukunft könnte das neue Ansätze für die Behandlung von Allergien liefern.

Klimaerwärmung: Zahl der Pollen steigt und neue Pollenarten kommen hinzu

Etwa die Hälfte aller Allergiker leiden an Heuschnupfen. Damit ist die Pollenallergie die häufigste Allergie. Warum die Zahl der Pollenallergiker besonders schnell steigt, hängt unter anderem mit klimatischen Veränderungen zusammen. Die Zahl der Pollen steigt, da die Blühphase vieler Pflanzen länger ist als noch vor 30 Jahren. Zusätzlich verbreiten sich bei uns immer mehr nicht-einheimische Pflanzen. Ein Beispiel ist Ambrosia, eine Beifuß-Art, die aus Nordamerika eingeschleppt wurde. Ambrosia hat besonders aggressive Pollen und führt nicht nur besonders häufig zu Allergien, sondern auch zu besonders heftigen Symptomen.

Pollen werden durch Feinstaub und Schadstoffe aggressiver

Feinstaub nennt man kleinste Partikel (wenige Mikrometer Durchmesser), die in der Luft schweben. Feinstaub entsteht auch auf natürlichem Weg durch Brände, Sporen von Pilzen oder Bodenerosion. Doch in den letzten Jahrzehnten stieg die durch Menschen verursachte Feinstaubbelastung durch Industrie und Autoabgase massiv an. Feinstaub kann sich an Pollen anlagern. Stickstoffdioxid aus Abgasen tritt in Wechselwirkung mit bestimmten Proteinen der Pollen. Dadurch steigt die Allergiegefahr. Forscher vom Helmholtz-Zentrum in München berichten: Pollen der Ambrosia lösen mehr und stärkere allergische Reaktionen aus, wenn die Pollen mit Autoabgasen in Kontakt kamen (4).

Veränderungen der Darmflora könnten Allergien begünstigen

Aktuell zeichnet sich immer stärker ab, dass der Darm und die darin lebenden Bakterien, die Darmflora, viel größeren Einfluss auf den gesamten Körper haben, als man früher dachte. Dazu empfehle ich das Buch „Darm mit Charme*“, auch zu finden in den Buchtipps am Ende des Artikels. Unter anderem hängt die Darmflora eng mit dem Immunsystem zusammen und könnte auch maßgeblichen Einfluss auf allergische Reaktionen haben. Das zeigen auch Ergebnisse einer Studie aus den USA. Probiotika (z.B. Präperate die Lactobacillus, Bifidobacterium  enthalten) konnte Heuschnupfen-Symptome abmildern (5).

Eine Frau auf einer Wiese im Sonnenschein, die glücklich ist

Behandlung von Allergien

Die Ursachen der steigenden Allergie-Zahlen machen uns oft betroffen. Auch mich, denn ich habe selbst Heuschnupfen. Die meisten der Auslöser können wir selbst leider nur wenig beeinflussen. Autoabgase zu meiden ist zum Beispiel nur bedingt möglich, denn nicht jeder kann und möchte in einsamen, ländlichen Regionen leben. Doch es gibt einige Dinge, die du selbst tun kannst.

Was kann der Arzt tun?

In der Schulmedizin gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung bzw. Linderung von Allergien. Die Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) wird dabei als einzige ursächliche Therapie eingesetzt. Dabei kommt der Patient immer wieder mit dem Allergen in Berührung und soll langsam an den auslösenden Stoff „gewöhnt“ werden. Zudem können mit Antihistaminika, Kortison, Mastzellenstabilisatoren und verschiedene weitere Medikamenten die Symptome gelindert werden.

Ein Allergietest beim Hautarzt oder Allergologen gibt Sicherheit, welche Allergene die Allergie auslösen. Das ist wichtig, um (wenn möglich) gezielt die Auslöser meiden zu können oder eine Hyposensibilisierung vorzunehmen. Eine Vorbeugung ist allerdings medikamentös weder möglich noch sinnvoll.

Was können wir selbst tun?

Neben der ärztlichen Behandlung können wir – je nach Ursache der Allergie – einiges tun. Folgende Maßnahmen haben sich bewährt:

  • Reduktion der Allergene im eigenen Lebensumfeld: Wenn man zum Beispiel von einer Hausstaubmilben-Allergie betroffen ist, eignen sich spezielle atmungsaktive Allergiker-Matratzen mit „Allergie-Bezügen“ besonders gut, um die Hausstaubmilbe zu reduzieren. Es ist wichtig, sich genau zu informieren, welche Vorgehensweise tatsächlich wirkt: Es ist z.B. nachgewiesen, dass Hausstaubmilben Temperaturen von 60 Grad Celsius in der Waschmaschine nicht überleben. Gleichzeitig wird oft der Einsatz von Neemöl gegen Hausstaubmilben vermarktet, wobei die Wirksamkeit in Studien nicht nachgewiesen werden konnte.
  • Ernährungsumstellung (Verzicht auf Fertigprodukte, Mahlzeiten mit wenigen Zutaten, dafür aus Bio-Landwirtschaft, hochwertige Öle etc.).
  • Einen potentiellen Mangel an Vitalstoffen durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel beheben.
  • Einnahme von Probiotika und Präbiotika, um die Darmflora aufzubauen.
  • Alternative Heilmethoden wie Akupunktur haben ebenfalls positive Effekte gezeigt.
  • Heilfasten
  • Einnahme von fermentierten Produkten, da natürliche Enzyme die Körperabwehr unterstützen können.
  • Fortbildung: Gerne empfehlen wir dir das Wissenspaket zur Selbsthilfe bei Allergien*, welches über 20 Interviews mit Experten zum Thema Allergien enthält.

Öle gegen die Allergie

Schwarzkümmelöl ist laut Studien (siehe Quellen) ein sehr effektives Mittel bei der Behandlung von Allergien. Es wirkt stark entzündungshemmend und verfügt über antioxidative Eigenschaften. Gegen Heuschnupfen und Pollenallergie soll Krillöl sehr hilfreich sein. Auch ätherische Öle haben die Eigenschaft Entzündungsprozesse im Körper zu reduzieren:

• Pfefferminzöl – bei Husten, Asthma, Sinusitis und Bronchitis, gegen Kopfschmerzen, zur Vorbeugung gegen Lebensmittelallergien
• Lavendelöl – natürliches Antihistaminika, gut gegen Hautirritationen und Insektenstiche
• Basilikumöl – starke antioxidativ, wirkt gegen Entzündungen, stärkt das Immunsystem
• Eukalyptusöl – löst den Schleim bei verstopften Nebenhöhlen und Bronchien
• Zitronenöl – stärkt das Immunsystem, wirkt gegen Bakterien, Viren und Schimmelpilze
• Teebaumöl – wirkt gegen Schwellungen, Ausschläge, Insektenstiche

Tees gegen die Allergie

Diese Tees wirken wie natürliche Antihistaminika und können Allergiesymptome lindern:

• Grüner Tee
• Kamillentee
• Ingwertee mit Honig
• Roiboostee
• Brennnesseltee
• Pfefferminztee (bei Husten durch Heuschnupfen kalt trinken)

Schon in der Schwangerschaft und bei Babys vorsorgen

Ideal ist, wenn Allergien erst gar nicht entstehen. Heute weiß man, dass Babys und Kleinkinder nicht geschont und übertriebener Hygiene ausgesetzt werden sollten. Kontakt mit verschiedensten Keimen und Nahrungsmitteln regt das Immunsystem an und trainiert es. In den unten stehenden Buchtipps findest du dazu das Buch „Allergien vorbeugen*“, falls das Thema bei dir gerade aktuell ist.

Bist du selbst von Allergien betroffen, hast noch Fragen oder möchtest hilfreiche Tipps mit anderen teilen? Dann tausche dich in unserem Forum mit anderen aus.

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Auf unserer Seite schreiben ExpertInnen aus medizinischen und wissenschaftlichen Fachgebieten. Wir achten auf renommierte Quellen und publizieren Inhalte, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind.

Quellenangaben

  • Langen U, et al / Robert-Koch-Institut Berlin: Häufigkeit allergischer Erkrankungen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt 2013, 56:698–706.
  • Karl-Christian Bergmann, et al. Aktueller Stand zur Verbreitung von Allergien in Deutschland Positionspapier der Kommission Umweltmedizin am Robert Koch-Institut. Allergo J Int 2016; 25: 6.
  • Riedler J, et al. Long-term and early-life exposure to stables and farm milk induces a strong protective effect against development of asthma, hay fever, and atopic sensitisation. Lancet 2001;358(9288):1129-33.
  • Zhao F, et al. Common ragweed (Ambrosia artemisiifolia L.): allergenicity and molecular characterization of pollen after plant exposure to elevated NO2. Plant Cell Environ 2016;39(1):147-64.
  • Dennis-Wall JC, et al. Probiotics (Lactobacillus gasseri KS-13, Bifidobacterium bifidum G9-1, and Bifidobacterium longum MM-2) improve rhinoconjunctivitis-specific quality of life in individuals with seasonal allergies: a double-blind, placebo-controlled, randomized trial. Am J Clin Nutr 2017;105(3):758-767.
  • Schwarzkümmelöl: Herbal treatment of allergic rhinitis: the use of Nigella sativa: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20947211
  • Evaluation of topical black seed oil in the treatment of allergic rhinitis: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23855426
  • Caesarean section delivery and development of food allergy and atopic dermatitis in early childhood: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26888069
  • Caesarean section delivery and the risk of allergic disorders in childhood: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16297144
  • Masuda, Sawako; Maeda-Yamamoto, Mari; et al.: „Benifuuki’ Green Tea Containing O-Methylated Catechin Reduces Symptoms of Japanese  Cedar Pollinosis: A Randomized, DoubleBlind, Placebo-Controlled Trial“, Allergology International, 2014, 63, S. 211-217.
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Bildquellen

  • Eine Frau in der Natur: Billion Photos | Shutterstock.com
  • Allergien vorbeugen: damiangretka | Shutterstock.com
Dr. Silvia Nold

Dr. Silvia Nold ist promovierte Biologin und hat eine abgeschlossene Ausbildung als pharmazeutisch-technische Assistentin mit Schwerpunkt Ernährungslehre. Sie war mehrere Jahre in der medizinischen Diagnostik tätig. Dr. Nold schreibt für Lanaprinzip Publishing LLC über Themen der Biologie, Medizin und Ernährung.