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Bluthochdruck: Wie lässt sich der Blutdruck senken?

in Körper von Dr. Silvia Nold

Artikel aktualisiert am 17.06.2019

Mindestens jeder fünfte Mensch ist hierzulande von Bluthochdruck betroffen. Mit Medikamenten und natürlichen Maßnahmen lassen sich der Blutdruck und das Risiko für Folgeerkrankungen senken. Du erfährst hier alles Wissenswerte über Bluthochdruck und was du selbst für einen gesunden Blutdruck tun kannst. Im Video-Interview der Arzt und Psychotherapeut Dr. Ruediger Dahlke.

Durch den menschlichen Körper fließen je nach Körpergewicht etwa fünf bis sechs Liter Blut. Das Blut verteilt sich über immer feiner werdende Blutgefäße, sodass jede Körperzelle mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Der Blutdruck sorgt für die Aufrechterhaltung des Blutstroms und ist deshalb lebenswichtig. Bluthochdruck verursacht anfangs kaum Symptome, kann aber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt erhöhen. Daher sollte der Blutdruck von Zeit zu Zeit gemessen werden. Liegt ein Bluthochdruck vor, kann er durch Medikamente gesenkt werden. Doch auch viele nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Blutdrucksenkung können helfen.

Volkskrankheit Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie) ist weit verbreitet. Rund 25 Millionen Menschen leiden in Deutschland darunter. Wer zukünftig weniger Medikamente einnehmen möchte, kann die Blutdruckwerte auf natürliche Weise senken. Zum Teil ist es sogar möglich, gänzlich auf Tabletten zu verzichten. Natürlich sollten sie nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt oder die Dosis verringert werden, denn Bluthochdruck ist nicht zu unterschätzen. Auf Dauer schädigt er die Gefäße und trägt zur Entstehung von Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall bei. Doch was ist Bluthochdruck eigentlich, wie entsteht er und wie häufig kommt er vor?

Wann spricht man von Bluthochdruck?

Der Blutdruck wird in der Einheit mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) angegeben. Dabei wird der Druck in den größeren Körperarterien gemessen. Es werden grundsätzlich immer zwei Blutdruckwerte angegeben:

  • Der erste, höhere Wert ist der systolische Druck. Er gibt den maximalen Druck an, der während des Zusammenziehens (Systole) der linken Herzkammer entsteht. Er liegt in der Regel zwischen 110 und 130 mmHg.
  • Der zweite, niedrigere Wert ist der diastolische Druck. Während der Entspannungsphase des Herzens (Diastole) füllt sich das Herz mit neuem Blut, der Blutdruck fällt ab. Der Wert liegt normalerweise zwischen 80 und 89 mmHg.

Die Grenzwerte für Bluthochdruck hängen vom Alter und vom Gesundheitszustand ab. Vor allem bei älteren Menschen, Diabetikern und Risikogruppen wird von Fall zu Fall entschieden. Es gilt als Richtwert, dass dauerhafte Werte über 140/90 mmHg gesenkt werden sollten (1). Bei Anstrengung und Stress, aber auch in der Schwangerschaft oder durch bestimmte Medikamente kann der Blutdruck vorübergehend erhöht sein, ohne dass man von krankhaftem Bluthochdruck spricht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass weltweit rund 1,13 Milliarden Menschen von Bluthochdruck betroffen sind (2). Rund jeder fünfte Deutsche hat einen erhöhten Blutdruck, im Alter von über 50 Jahren ist es sogar jeder zweite, über 60 bereits fast drei Viertel der Bevölkerung. Das zeigt, wie wichtig eine regelmäßige Blutdruckmessung ist, um bei Bedarf gegensteuern zu können.

Wie entsteht ein hoher Blutdruck?

Der Blutdruck wird durch ein komplexes System von Hormonen und Nerven gesteuert. Aber auch der Salz- und Wasserhaushalt im Körper sowie die Herzfunktion, genauer gesagt die Pumpleistung des Herzens, tragen dazu bei. Die Elastizität der Gefäße und die Gefäßweite spielen ebenfalls eine Rolle. Beides kann zum Beispiel bei Arteriosklerose beeinträchtigt sein.

Bei jedem Zehnten tritt Bluthochdruck als Folge anderer Erkrankungen auf. Man spricht dann auch von einer sekundären Hypertonie. Tritt der Bluthochdruck wie bei 90 Prozent aller Patienten isoliert auf, liegt eine primäre Hypertonie vor.

Es gibt einige Risikofaktoren, die zu einem erhöhten Blutdruck beitragen. Dazu gehören unter anderem:

  • Übergewicht
  • zu wenig Bewegung
  • Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum
  • Stress
  • ungünstige Ernährung (zum Beispiel zu viel Kochsalz)
  • Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer)

Symptome und Warnsignale: Wie erkennst du Bluthochdruck?

Hoher Blutdruck Senken SofortEin leicht bis mittelgradig erhöhter Blutdruck wird in den meisten Fällen nicht bemerkt. Dennoch belastet die Erhöhung das Herz und die Gefäße. Neben Rauchen und Diabetes ist Bluthochdruck eine der führenden Ursachen für Schlaganfälle und Herzinfarkte. Bluthochdruck früh zu erkennen ist möglich, wenn man regelmäßig beim Arzt oder in der Apotheke den Blutdruck messen lässt. Wenn du deinen Blutdruck zu Hause messen möchtest, verwende ein hochwertiges Blutdruckmessgerät, welches ein zertifiziertes Medizinprodukt ist. Hier erhältst du zum Beispiel das Sanitas SBM*.
Notiere deine Werte in einem Blutdruckpass. Ein solcher ist ebenfalls erhältlich: Blutdruckpass* DIN A5.  Zu Hause liegt der Messwert meist etwas niedriger, da man in dem eigenen vier Wänden in der Regel entspannter ist.

Mögliche Symptome eines Bluthochdrucks können sein:

  • Nervosität
  • Schwindelgefühle oder Übelkeit
  • Rotes Gesicht
  • Kopfschmerzen (vor allem am Morgen)
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Ohrensausen, Sehstörungen oder Nasenbluten
  • Kurzatmigkeit bereits bei leichterer Anstrengung

Oft sind diese Symptome zunächst nur gering ausgeprägt oder es treten nur einzelne dieser Beschwerden auf. Dabei denkt man vielleicht nicht sofort an Bluthochdruck. Frauen in den Wechseljahren schreiben diese Symptome oft der Hormonumstellung zu. Bemerkt man bei sich selbst, in der Familie oder bei Bekannten solche Beschwerden, dann kann es nicht schaden, den Blutdruck messen zu lassen.

Die Behandlung von Bluthochdruck

Ein Bluthochdruck sollte in der Regel behandelt werden, da ein zu hoher Druck auf Dauer negative Folgen hat. Der Arzt legt je nach Alter meist einen Zielblutdruck fest, der erreicht werden sollte. Im nächsten Kapitel findest du Tipps, wie der Blutdruck auf natürliche Weise gesenkt werden kann. Ist der Blutdruck sehr hoch, liegen zusätzliche Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System vor oder bringen nicht-medikamentöse Maßnahmen keine Besserung, kann der Arzt bestimmte Medikamente einsetzen, die oft auch in Kombination verwendet werden:

  • Diuretika wirken entwässernd, erweitern die Gefäße und fördern die Salzausscheidung.
  • Spezielle Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer oder AT-1-Rezeptor-Antagonisten wirken auf das Hormonsystem und senken so den Blutdruck.
  • Betarezeptorenblocker („Beta-Blocker“) wirken blutdrucksenkend, da sie die Wirkung des Stresshormons Adrenalin oder des Neurotransmitters Noradrenalin hemmen.
  • Kalziumantagonisten verhindern den Einstrom von Kalzium in Muskelzellen. Dadurch werden Gefäße erweitert und entspannt.

Reagiert eine Bluthochdruck-Erkrankung weder auf nicht-medikamentöse Maßnahmen noch auf eine intensive Therapie mit Medikamenten, gibt es einige neue, medizinische Ansätze (3). Dazu gehört die Verödung bestimmter Nierennerven (renale Denervation) mit einem Nierenkatheter. Auch die Baroreflex-Stimulation, bei der bestimmte Signalzentren in der Halsschlagader durch elektrische Impulse (ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher) stimuliert werden. Dadurch wird eine Blutdrucksenkung angeregt. Beide Verfahren werden aber noch in Studien geprüft.

Den Blutdruck ohne Medikamente senken

Natürliche Maßnahmen und eine Umstellung des Lebensstils können den Blutdruck senken. Diese Maßnahmen zur natürlichen Blutdrucksenkung eignen sich besonders gut zur Vorbeugung, bei leichtem Bluthochdruck und zusätzlich zu Medikamenten. Bevor eine medikamentöse Therapie begonnen wird, können die folgenden Tipps helfen, dass weniger oder unter Umständen gar keine Medikamente nötig werden.

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Eine aktuelle Ergänzung zu meinen Empfehlungen in den Videos, ist ein spezieller Saft, hauptsächlich aus Rote Bete, Granatapfel, Sauerkirsche und bestimmten Kräutern und Gewürzen, der den Blutdruck von Matthias nochmal gesenkt hat und sehr stabil hält. Er nimmt täglich etwa 120 ml ein und kommt mit diesem Behälter etwa einen Monat aus:

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Wichtig: Alle folgenden Maßnahmen können jeweils einen kleinen Teil dazu beitragen, deinen Blutdruck zu senken. Am besten solltest du mehrere davon kombinieren und deinen Lebensstil dauerhaft umstellen. Falls du Tabletten gegen Bluthochdruck nimmst, lass regelmäßig die Dosis überprüfen. Greifen natürliche Maßnahmen, ist oft eine Verringerung der Dosis oder ein Absetzen der Tabletten möglich.

Sport und Bewegung

Fehlende Bewegung führt zu weniger Muskelmasse und einem höheren Fettanteil im Körper. Auch das Herz-Kreislauf-System wird durch fehlendes Training geschwächt. Ideal gegen Bluthochdruck ist Ausdauersport, am besten drei bis fünf Mal die Woche mindestens 30 Minuten (4).  Zur Vermeidung von Bluthochdruck ist die richtige Sportart sehr sinnvoll. Es eignen sich Joggen, Wandern, Ski-Langlauf, Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren. Hast du lange gar keinen Sport gemacht? Dann besser langsam starten und vorher beim Arzt durchchecken lassen!

Warum? Die körperliche Belastung lässt den Blutdruck ansteigen. Bei gesunden Blutdruckwerten ist dies in der Regel kein Problem, doch bei Menschen mit zu hohem Blutdruck können die Werte schnell einmal gefährlich werden. Dennoch ist Bewegung bei Bluthochdruck meist empfehlenswert, denn tägliche Bewegung gehört zu den wirksamsten Arzneien gegen Bluthochdruck. Die richtige Sportart und Trainingsintensität sind jedoch wichtig. Durch Sport und sonstige körperliche Belastungen steigt der Bedarf an Glutathion an. Mit der Einnahme von Glutathion kann man den Bluthochdruck natürlich senken. Es handelt sich hierbei um ein Antioxidans. Das Fachportal Vitamindoctor erläutert alles Wissenswerte rund um die Eigenschaften und das Vorkommen in Lebensmitteln, den Bedarf, die Funktionen im Körper und Mangelerscheinungen.

Ernährung gegen Bluthochdruck

Bei Bluthochdruck kann eine leichte und ausgewogene Ernährung wahre Wunder wirken. Viel Obst und Gemüse, wenig tierische Lebensmittel, möglichst keine Fertigprodukte und industriell verarbeitete Lebensmittel. Denn gerade hochverarbeitete Nahrungsmittel enthalten oft besonders viel verstecktes Salz. Speisesalz (Natriumchlorid) kann einen hohen Blutdruck begünstigen. Daher ist eine salzarme Ernährung oft hilfreich.

Ernährungsempfehlungen:

  • Salzarme Ernährung: mit viel Kräutern würzen und Gewürzmischungen ohne Salz verwenden
  • Drastische Reduktion von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukten (v.a. Wurst und Käse treiben den Blutdruck zusätzlich mit ihrem hohen Salzgehalt in die Höhe)
  • Nitratreiches Gemüse wie Spinat, Rucola, Mangold, Rote Bete (eine Portion täglich)
  • Obst, vor allem Beeren aller Art und Granatapfel (täglich eine Handvoll, auch Tiefkühlware)
  • Leinsamen (25 g täglich geschrotet z.B. im Müsli) und Leinöl (1-2 EL täglich z.B. im Salat)
  • Olivenöl
  • Dunkle Bio-Schokolade (mind. 75% Kakaoanteil, 10-20 g pro Tag)
  • Walnüsse (eine Handvoll täglich)
  • Rote-Bete-Saft (0,25 -0,5 l am Tag) - senkt den Blutdruck in vielen Fällen sehr effektvoll
  • Hibiskus- oder Grüner Tee (2-3 Tassen am Tag)

Rezepte findest du in unserem Buchtipp:

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Nahrungsergänzungsmittel bei Bluthochdruck

Im Handel gibt es unzählige Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, die gegen Bluthochdruck wirken sollen. Nicht alles ist sinnvoll oder lohnt sich. Auch rein pflanzliche Produkte können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben. Du solltest die Einnahme, vor allem wenn du bereits Medikamente nimmst oder unter chronischen Erkrankungen leidest, mit deinem Arzt absprechen.

Nahrungsergänzungen, die sich positiv auf den Blutdruck auswirken:

Bauchfett reduzieren

Übergewicht und vor allem zu viel Bauchfett erhöhen den Blutdruck. Der Grund, warum Bauchfett besonders kritisch ist: Fett lagert sich dabei um die Organe in der Bauchhöhle ab und sorgt schließlich für eine Umfangszunahme. Dieses sogenannte viszerale Fett ist stoffwechselaktiv und wirkt sich negativ auf den Blutdruck, das Herz-Kreislauf-System und die Insulinfreisetzung aus.

Welcher Bauchumfang ist kritisch? (5)

Nur ein geringes Risiko besteht, wenn der Bauchumfang bei Männern unter 94, bei Frauen unter 80 Zentimetern liegt. Eine Diät im Sinne einer Ernährungsumstellung sollte spätestens dann begonnen werden, wenn der Bauchumfang bei Männern über 102, bei Frauen über 88 Zentimetern liegt.

Mit Fasten Blutdruck senken

Regelmäßige Heilfastenkuren und Intervallfasten können sehr gut zur Vorbeugung und Behandlung, ja sogar zur Ausheilung von Bluthochdruck eingesetzt werden. Der blutdrucksenkende Effekt ergibt sich aus der Ausschüttung blutdrucksenkender Hormone und der positiven Veränderung des Mikrobioms ( Darmflora) durch die Darmentlastung. Auch dass in dieser Zeit kein Salz und Fett aufgenommen wird, begünstigt den Effekt. Wenn du Blutdrucksenker einnimmst, muss die Dosis von deinem Arzt angepasst werden.

Ich selbst faste seit 20 Jahren regelmäßig und bin auch ausgebildete Fastenbegleiterin. Ich habe für all jene, die zu Hause  fasten möchten, ein 7-Tage-Programm erstellt. Damit bekommst du jeden Tag ein Video und eine Text-Info von mir zugeschickt, wo ich alles Tagesrelevante bespreche. Ich zeige dir z.B. genau, wie ein  Einlauf funktioniert, unterstütze dich auch mental beim Fasten und gebe dir meine besten Gesundheitstipps für die Zeit danach. Deine individuellen Fragen kannst du mir während des Fastens und auch danach in unserem  Forum stellen, wo ich dir sehr gerne antworte. Ich würde mich freuen, wenn ich dich auf diese Weise zum Fasten motivieren kann. Hier kannst du dir mein 7-Tage-Programm ansehen:  Online-Fastenbegleitung

Nicht Rauchen und wenig Alkohol

Rauchen schädigt die Blutgefäße und treibt den Blutdruck enorm in die Höhe. Nicht umsonst kann Rauchen bis hin zum bekannten Raucherbein führen, bei dem das Gewebe aufgrund von Durchblutungsstörungen abstirbt. Auch häufiger Alkoholkonsum und Mengen über 120 ml Wein oder 250 ml Bier pro Tag können den Blutdruck ansteigen lassen.

Entspannung und ausreichend Schlaf

Stress kann auf Dauer sehr gefährlich werden, denn die Bildung der Stresshormone wie Cortison oder Adrenalin führt zur Erhöhung des Blutdrucks. Genauso verhält es sich mit Schlafmangel. Sorge also für ausreichend Schlaf und Erholung. Entspannungstechniken können helfen, Stress aktiv abzubauen.

Weitere Heilmethoden

  • Akupunktur spezieller Punkte gegen Bluthochdruck
  • Maßnahmen gegen Übersäuerung
  • Darmsanierung zur Stärkung von Darm und Mikrobiom
  • Regelmäßiges Blutspenden

Interview mit Dr. Ruediger Dahlke - Bluthochdruck

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Interview mit Dr. Edmund Schmidt - Bluthochdruck

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Weiterführende Informationen findest du auch in den unten stehenden Buchtipps. Hast du Tipps für Betroffene oder noch offene Fragen? Gern kannst du dich auch in unserem Forum darüber austauschen.

Hypertonie Zusammenfassung

Je höher der Blutdruck ist, desto größer ist das Risiko, dass es zu Folgeschäden an verschiedenen Organen wie Herz, Niere, Gehirn oder Augen kommt. Doch nicht immer ist eine Behandlung mit Medikamenten notwendig. Oftmals reicht es aus, die Lebensgewohnheiten zu verändern, um den Blutdruck natürlich zu senken. Manche leben Jahre lang mit Bluthochdruck, ohne es zu wissen, da sich die Symptome erst spät zeigen. Doch in dieser Zeit schädigt er unbemerkt die Gefäße und das Herz. Der Blutdruck sollte daher regelmäßig überprüft werden, vor allem bei Menschen, die zur Risikogruppe gehören, beispielsweise Übergewichtige. Die Blutdruckwerte lassen sich um bis zu 20 mmHg reduzieren, wenn mit Sport begonnen wird. Dieser Effekt ist durchaus mit dem eines blutdrucksenkenden Arzneimittels vergleichbar. Eine Veränderung des Lebensstils ist zur Senkung des Blutdrucks meist unverzichtbar.

Unsere persönliche Maßnahmen (Stand Mai 2019)

Matthias hat in den letzten Jahren sehr viel gegen seine Veranlagung zu hohem Blutdruck unternommen und vieles hat sehr gute Ergebnisse erzielt. Neben vermehrter Bewegung in Form von Spaziergängen und 2 Mal die Woche Schwimmtraining, ist seine Ernährung fleisch- und zuckerarm und er fastet mit mir zweimal im Jahr für 10 Tage. Zusätzlich betreiben wir seit Jahren das Intervallfasten (16:8). Wie schon oben erwähnt, nimmt er außerdem täglich diesen speziellen Rote-Bete-Saft ein, dem Magnesium zugesetzt ist, und zusätzlich die oben beschriebenen Nahrungsergänzungsmittel Omega-3-Fettsäuren, OPC und Coenzym Q10. Das Regulatpro Metabolic nimmt er mittlerweile kurweise und zwar für 8 Wochen zweimal im Jahr. Mit diesen Maßnahmen hat sich sein früher viel zu hoher Blutdruck auf einen stabilen, gesunden Wert eingependelt.

Buchtipps zum Thema Bluthochdruck

Die folgenden Bücher halten wir selbst für sehr empfehlenswert:

Kostenloser Detox-Leitfaden

Für jene Menschen, die selbständig eine Detoxkur durchführen wollen, haben wir einen exzellenten kostenlosen Leitfaden mit 23 Seiten zusammengestellt. Es hat sich für viele Menschen als vorteilhaft herausgestellt, den Körper und auch die Seele von Zeit zu Zeit etwas zu entlasten. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, welche wir dir hier zeigen! Trage dich unten ein (AMP/Mobilnutzer klicken bitte hier), wenn du über neue Artikel von uns informiert werden willst, inklusive Gratisdownload des Leitfadens zur Detoxkur.

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Quellenangaben

  1. Hambrecht R, et al. ESC (European Society of Cardiology) und DKG (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie): Leitlinie zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 2016.
  2. NCD Risk Factor Collaboration (NCD-RisC). Worldwide trends in blood pressure from 1975 to 2015: a pooled analysis of 1479 population-based measurement studies with 19·1 million participants.Lancet. 2017;389(10064):37-55.
  3. Kintscher U, et al. Kommentar zur 2013-ESH/ESC-Leitlinie zum Management der arteriellen Hypertonie. Kardiologe 2014,8:223–230.
  4. Deutsche Herzstiftung. Bluthochdruck: Werte mit Sport senken? https://www.herzstiftung.de/Bluthochdruck-Sport.html
  5. Lean ME, et al. Waist circumference as a measure for indicating need for weight management. BMJ 1995; 311(6998): 158–161.
  6. Miller PE, et al. Long-Chain Omega-3 Fatty Acids Eicosapentaenoic Acid and Docosahexaenoic Acid and Blood Pressure: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. American Journal of Hypertension 2014;27(7):885–896.
  7. Rosenfeldt FL, et al. Coenzyme Q10 in the treatment of hypertension: a meta-analysis of the clinical trials. J Hum Hypertens 2007;21(4):297-306.
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Bildquellen

  • Ein Mann mit Kopfschmerzen: WeAre | Shutterstock.com
  • Bluthochdruck behandeln: Andrey_Popov | Shutterstock.com